Gericht
Fahrlässige Tötung: Unfallverursacherin fuhr bei Frontalzusammenstoß auf der B12 bei Hergensweiler Tempo 130

  • Foto: Britta Pedersen (dpa-Zentralbild)
  • hochgeladen von Martin Huber

Ihren Einspruch gegen den Strafbefehl des Amtsgerichts zurückgenommen hat jene 42-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Ravensburg, die im Juli vergangenen Jahres einen schweren Verkehrsunfall bei Hergensweiler verursacht hatte. Dabei kam ein 71-jähriger Autofahrer ums Leben, seine 66-jährige Ehefrau wurde schwer verletzt.

Der Strafbefehl ist damit rechtskräftig: Die 42-Jährige muss eine Geldstrafe in Höhe von 4.800 Euro bezahlen und gab noch im Gerichtssaal ihren Führerschein ab. Ihr wurde ein dreimonatiges Fahrverbot auferlegt.

Erinnern an den Unfall kann sie sich nicht, wie sie jetzt vor Gericht noch einmal aussagte. So waren es die Aussagen der Ehefrau des verstorbenen Autofahrers und die Ergebnisse eines Gutachtens, die in den letzten Monaten aufzeigten, was sich abends kurz vor 19.30 Uhr auf der Bundesstraße 12 ereignet hatte. Die Fahrerin geriet im Bereich eines leichten Rechtsbogens auf die linke Fahrbahn und kollidierte dabei frontal mit dem Toyota. Das Gutachten ergab, dass die Unfallverursacherin mit 130 Stundenkilometern unterwegs und zudem nicht angeschnallt war.

Den ganzen Prozessbericht mit allen Hintergründen finden Sie in Der Westallgäuer vom 02.10.2014 (Seite 29).

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