Goldener Meisterbrief
Elf Handwerksmeister in Lindau ausgezeichnet

Elf Meister aus dem ganzen Landkreis, die mindestens 60 Jahre alt sind und 30 Jahre selbstständig waren, sind von der Handwerkskammer Schwaben und der Kreishandwerkerschaft Lindau in einem feierlichen Akt im alten Rathaus mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet worden. Vom Metaller über den Friseur und die Zahntechnikerin bis hin zum Glaser und Elektroinstallateur.

Eine Ehrung, die sich die Handwerker zu Recht verdient haben, wie Lindaus Bürgermeister Karl Schober meinte und den Imagespruch der Kreishandwerkerschaft zitierte: 'Am Anfang waren Himmel und Erde. Den Rest haben wir gemacht.'

Ein Gedanke, den die stellvertretende Landrätin Barbara Krämer-Kubas aufnahm. 'Ohne Handwerk würde der Gesellschaft etwas fehlen', sagte sie und versicherte, dass der Landkreis weiterhin darauf bedacht sei, öffentliche Aufträge als 'Zeichen der Wertschätzung' an seine Handwerker zu vergeben.

Und Kreishandwerksmeister Uli Kaiser nannte die Meister einen Teil der Imagekampagne: 'Weil, wer so lang ausgehalten hat, das ist die beste Werbung für das Handwerk.' Darüber hinaus begrüßte er den Beschluss der Stadt Lindau die Schulen zu sanieren und die Aufträge in Höhe von rund zwei Millionen Euro an die regionalen Handwerksbetriebe zu vergeben.

In seiner Festrede betonte Jürgen Schmid, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben (Augsburg), die Meister hätten über viele Jahre hinweg und mit großer Kontinuität als Unternehmer und in den Ehrenämtern des Handwerks erhebliche Leistungen für diesen Wirtschaftszweig, das Land, die Region und die Gesellschaft erbracht. Nicht nur, was die Ausbildung zahlreicher junger Menschen anbelangt.

Vielmehr sei jede Handwerkerarbeit personalintensiv und immer wieder unterschiedlich: 'Wir alle wissen, dass jedes Dach, jedes Fahrzeug, jede Elektroinstallation, jede Torte beim Konditor Einzelanfertigungen sind.' Am Ende ehrte der Präsident nicht nur die elf Handwerksmeister, sondern auch deren Partner. Denn, wie er sagte, seien sie es, die oft im Hintergrund agierten, indem sie den Betrieb, dessen kaufmännische Belange, die Mitarbeiter und die Familie managen.

Geehrte Meister:

Den goldenen Meisterbrief haben erhalten: Karl Ewald Bauer, Elektro; Richard Baur, Schornsteinfeger; Heinrich Breyer, Glaser; Martin Hoch, Elektro; Willi Holzer, Kälteanlagenbauer; Peter Nuber, Glaser; Claudius Pfanner, Friseur; Georg Raaf, Sanitär; Helmuth Reithmeier, Friseur; Werner Röthlingshöfer, Metallbauer und Irene Stroppe-Jäger, Zahntechnikerin.

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