Staatsbürgerschaft
Einbürgerungsfeier: Landrat Elmar Stegmann heißt neue Bundesbürger willkommen

Seit Oktober 2012 haben 35 Menschen im Landkreis Lindau die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Landrat Elmar Stegmann hat die neuen Bundesbürger nun bei einem Empfang im Rokokosaal des Landratsamtes herzlich willkommen geheißen und ermutigt, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen.

Während des Festakts hat er auch zwei Personen eingebürgert: Ibrahim Erol aus Weißensberg und Miodrag Nußbaumer aus Scheidegg. Für die beiden war die Einbürgerung ein wichtiger Schritt. In Deutschland geboren, haben beide hier Familien gegründet und sind fest in der Region verwurzelt. 'Vorher war ich ein bayerischer Türke, jetzt bin ich ein Bayer,' freut sich Ibrahim Erol.

'Sie alle haben sich für eine gemeinsame Zukunft in Deutschland entschieden, dies freut mich sehr,' so der Landrat. Er betonte aber auch die Rechte und Pflichten, die diese Entscheidung mit sich bringt: 'Bestimmen Sie mit über unsere Zukunft und machen Sie im nächsten Jahr bei den Kommunalwahlen von Ihrem Wahlrecht Gebrauch.'

Darüber hinaus könnten die politischen Gremien davon nur profitieren, wenn noch mehr Menschen mit Migrationshintergrund hier mitarbeiten würden. Auch der Vorsitzende des Integrationsbeirats Paolo Mura ermutigte die Neubürger, sich im politischen und gesellschaftlichen Leben zu engagieren: 'Ehrenamtliches Engagement ist ein Türöffner und erleichtert die Integration.'

Landrat Elmar Stegmann sprach in seiner Festrede auch die aktuelle Situation der Flüchtlinge an und die große gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die daraus entsteht: 'Hier sind wir alle gefordert.'

Hintergrundinformation: Ein Ausländer, der in Deutschland lebt, hat unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch, eingebürgert zu werden. Kriterien für die Einbürgerung sind unter anderem ein mindestens achtjähriger rechtmäßiger und gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland, ausreichende Kenntnisse in der deutschen Sprache, die selbständige Sicherung des Lebensunterhalts, keine größeren Verurteilungen und ein bestandener Einbürgerungstest (falls nicht eine deutsche Schule besucht wurde).

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