Asylbewerber
Das Konzept der dezentralen Unterbringung für Flüchtlinge im Landkreis Lindau stößt allmählich an seine Grenzen

Es wird eng. In immer kürzer werdenden Abständen appelliert Landrat Elmar Stegmann an die Bürger, Wohnungen als Flüchtlingsunterkünfte zur Verfügung zu stellen. Und jetzt hat die Regierung von Schwaben ihre Prognosen erneut nach oben korrigiert: Anstatt der bisher für dieses Jahr erwarteten 650 Menschen muss der Landkreis Lindau mit 775 rechnen.

Für Stegmann stößt damit ein Konzept an seine Grenzen, das er bislang für das sinnvollste hielt: die dezentrale Unterbringung, also die Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen, verteilt auf den ganzen Landkreis. Auch auf gleichmäßige Verteilungsquoten für die Gemeinden könne das Landratsamt keine Rücksicht mehr nehmen, sagt Stegmann.

Künftig werde man jeden verfügbaren Wohnraum anmieten, um Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf zur Verfügung zu stellen. Die Bürgermeister der Landkreisgemeinden haben deshalb erneut einen Brief des Landratsamts erhalten.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe des Westallgäuers vom 13.07.2015.

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