Coronavirus-Überblick
Coronavirus im Westallgäu: die aktuelle Lage

Coronavirus im Westallgäu: die aktuelle Lage (Symbolbild)
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Donnerstag, 2. April: 

Update 18:15 Uhr:
Der Leutkircher Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle appelliert in einer Video-Botschaft an die Leutkircher Bevölkerung, Gesichtsmasken zum Schutz anderer Personen zu tragen. Eine Pflicht wie in Österreich, beim Einkaufen eine Gesichtsmasken zu tragen, gilt in Baden-Württemberg bislang nicht. Trotzdem ermuntert der Oberbürgermeister dazu, solche Masken beispielsweise beim Einkaufen im Supermarkt zu tragen. "So können andere Menschen geschützt werden", teilte die Stadt mit.

Wichtig dabei sei, dass das Tragen einer Maske eine zusätzliche Maßnahme ist. Kontakte zu anderen Menschen müssen weiterhin auf ein Minimum reduziert werden. Zu den bereits bestehenden Vorsichtsmaßnahmen gehören auch das richtige und häufige Händewaschen und das Einhalten der Regeln beim Niesen und Husten.

(Video: Stadt Leutkirch)

Update 18:02 Uhr:
Für all diejenigen, die im Umgang mit dieser außergewöhnlichen Situation Hilfe benötigen, bietet der Fachbereich Jugend und Familie am Landratsamt Lindau gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern im Landkreis Lindau verschiedene telefonische Beratungsdienste an.

Update 10:20 Uhr: 
Ob das Bezirksmusikfest in Röthenbach im Juli stattfinden wird, ist noch nicht klar. Walter Hartmann, Vorsitzender der Musikkapelle Röthenbach, sieht die Chancen gering. 

Auch unklar ist der Start für die Schifffahrt auf dem Bodensee. Das berichtet der Bayerische Rundfunk (BR). Demnach sollten die Kursschiffe eigentlich am 5. April auslaufen. Doch wegen der aktuellen Lage um den Coronavirus bleiben die Schiffe zunächst in den Häfen und Werften, so der BR weiter. 

Mittwoch, 1. April:

Update 13:42 Uhr:
Wie das Landratsamt Lindau mitteilt, hat Landrat Elmar Stegmann zur Bewältigung der Corona-Krise Dr. Krischan Rauschenbach aus Lindau zum Versorgungsarzt bestellt. Er ist der Führungsgruppe Katastrophenschutz zugeteilt und hat die Aufgabe eine ausreichende Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung im Landkreis zu planen und zu koordinieren. Insgesamt ist das Team, das im Landratsamt zur Bewältigung der Corona-Pandemie eingesetzt ist, mittlerweile auf 54 Personen angewachsen.

Montag, 31. März:

Update 13:50 Uhr:
Bei Kontrollen der Ausgangsbeschränkung fiel einer Polizeistreife in Wasserburg am Montagnachmittag eine Gruppe Jugendlicher am Bahnhof auf. Als die Beamten anhielten, flüchteten die fünf Jugendlichen. Drei von ihnen konnte die Polizei allerdings anhalten.

Freitag, 27. März:

Update 16:37 Uhr:
Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz bei den Kontrollen der Ausgangsbeschränkungen. In Relation zu der Anzahl der Kontrollen treffe die Polizei auf nur wenige Personen, die ohne triftige Gründe unterwegs seien, erklärt Polizeipräsident Werner Strößner in einer Mitteilung.

Update 12:47 Uhr:
Das Landratsamt Lindau ist auch an diesem Wochenende (28.-29. März) wieder über eine Telefonhotline für Fragen erreichbar. "Die Anfragen werden zwar etwas weniger, aber wir wollen weiterhin an jedem Tag Unterstützung bieten", erklärte Landrat Elmar Stegmann in einer Mitteilung. Die Mitarbeiter des Landratsamtes sind für Bürgerfragen unter der Telefonnummer 08382 270-248 oder per E-Mail unter coronavirus@landkreis-lindau.de erreichbar. Die Hotline ist laut Landratsamt unter der Woche von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr besetzt. "Die Hotline ist für Fragen zu Maßnahmen des Gesundheitsamts gedacht, nicht für allgemeine Fragen oder politische Diskussionen", erklärte das Landratsamt.

Update 12:43 Uhr:
Wie die Stadt Isny im Allgäu mitteilt, werden im April keine Kindergartengebühren abgebucht. Für alle Eltern, die ihre Kinder derzeit wegen geschlossenen Kindertagesbetreuungseinrichtungen zu Hause betreuen, werden demnach für den Monat April keine Elternbeiträge abgebucht. Ausgeschlossen davon sind Kinder in der Notbetreuung, deren Eltern in unverzichtbaren Berufen arbeiten, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Auch in der Stadt Leutkirch werden die Elternbeiträge im April ausgesetzt. "Bei den Eltern der Kinder, die in Notgruppen betreut werden, behalten sich die Träger den Einzug der April-Gebühr vor", erklärt die Stadt in einer Mitteilung.

Donnerstag, 26. März:

Update 17:32 Uhr:
Im bodo-Verkehrsverbund gilt auch ab Montag, 30. März, weiterhin und bis auf Weiteres der aktuell gültige Ferienfahrplan. Das teilte der Verkehrsverbund am Donnerstag mit. Auf bestimmten Buslinien und vor allem in den Stadtverkehren wird das Angebot mit Zusatzfahrten verstärkt. "Im Abendverkehr oder auch morgendlichen Berufsverkehr werden dann auf bestimmten Buslinien und insbesondere in den Stadtverkehren Extrafahrten angeboten", so der bodo-Verkehrsverbund in einer Mitteilung.

Informationen zu derzeit gültigen Fahrplänen und Sonderregelungen finden Sie unter serviceportal.bodo.de auf der Sonderseite "Coronavirus im bodo". Hinweise zu Zusatzfahrten und Abweichungen bieten auch die Webseiten der einzelnen Verkersunternehmen und Stadtverkehre.

Update 12:21 Uhr:
Die Polizei hat in Lindau drei junge Männer erwischt, die gegen die Ausgangsbeschränkung verstoßen haben.

Update 07:13 Uhr:
Das Lindauer Tierheim schließt für mindestens vier Wochen.

Aus Schutz für Mensch und Tier: Lindauer Tierheim schließt für mindestens vier Wochen

Dienstag, 24. März: 

Update 15:38 Uhr:

Im Landkreis Lindau kommt es aufgrund der aktuellen Situation zu Einschränkungen im Öffentlicher Personennahverkehr, das teilte das Landratsamt Lindau mit. Die Busse im Landkreis verkehren demnach nach Ferienfahrplan und auch bei der Deutschen Bahn gebe es Fahrplanänderungen. Zum Schutz der Fahrgäste sowie des Fahrpersonals wurden außerdem verschiedene Maßnahmen getroffen. Laut Landratsamt ist der Ein- und Ausstieg in den Bussen des bodo nur noch durch die mittlere und hintere Tür möglich. Zudem können Fahrkarten nicht direkt beim Fahrer gekauft werden. Für Tickets kann die eCard, ein Handyticket, der DB Navigator oder der Fahrscheinautomat im Stadtbus und am Bahnhof genutzt werden.

Update 15:00 Uhr:
Die Stadtverwaltung Leutkirch weist darauf hin, dass Schülermonatsfahrkarten für den Monat April 2020 bis zum 31. März 2020 bei der Stadtverwaltung zurückgegeben werden können. Die Fahrkarten sollten in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Fachbereich 13“ im Rathaus-Briefkasten (unter den Rathaus-Arkaden) eingeworfen werden. Fragen beantwortet die Stadtverwaltung, Frau Weitzenegger, Telefon 07561 / 87-285.

Update 11:07 Uhr:
Welche Strafen drohen, wenn man im Allgäu gegen die Ausgangsbeschränkung oder Quarantäne verstößt? Holger Stabik, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, klärt auf: 

Ausgangsbeschränkung und Quarantäne im Allgäu: Was droht bei Verstößen?

Update 08:55 Uhr: 
Das Nobelpreisträger-Treffen in Lindau ist abgesagt. Verantwortliche verschieben die Tagung um ein Jahr, heißt es beim Bayerischen Rundfunk. Demnach findet das Treffen Ende Juni, Anfang Juli 2021 statt. 

Montag, 23. März:

Update 15:47:
Nach dem ersten Wochenende der Ausgangsbeschränkungen zieht die Allgäuer Polizei ein positives Fazit: Bei "nur" rund drei Prozent der Kontrollen gab es Beanstandungen.

Erste Bilanz der Polizei zur Ausgangsbeschränkung: Überwiegender Teil der Allgäuer verhält sich positiv

Update 07:29 Uhr: 
Allgäuer Kliniken fordern mehr Unterstützung durch die Politik.

Allgäuer Kliniken fordern mehr Unterstützung durch die Politik

Sonntag, 22. März: 

Update 09:25 Uhr: 
Der Krisenstab in Bayern hat die Notbetreuung für Kinder in Bayern ausgeweitet. Das geht aus einem Artikel des Bayerischen Rundfunks hervor. 

Samstag, 21. März:

Update 9:00 Uhr:

Wegen der Corona-Krise fehlen den Bauern am Bodensee heuer ausländische Erntehelfer. Viele Bürgerinnen und Bürger haben jetzt aber ihre Hilfe angeboten. 

Freitag, 20. März: 

Update 13:05 Uhr: 
Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat in einer Pressekonferenz eine Ausgangsbeschränkung in Bayern verhängt: Was man in Zukunft noch darf und was verboten ist, lesen Sie im Artikel. Wichtig ist: Ab jetzt sollen Bürger drinnen bleiben. 

Ausgangsbeschränkung in Bayern verhängt: Ab jetzt heißt es drinnen bleiben!

Donnerstag, 19. März:

Update 17:25 Uhr: 
Im Landkreis Ravensburg gibt es aktuell 102 bestätigte Corona-Fälle. Die gute Nachricht: 5 von ihnen sind bereits wieder gesund. Das gibt das Landratsamt Ravensburg in einer Mitteilung bekannt. Bei den Infizierten verlaufe die Erkrankung demnach bisher durchweg mild.

Update 16:35 Uhr: 
In einem Video appelliert Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle an die Leutkircher Bevölkerung, sich an die Corona-Maßnahmen zu halten: "Befolgen Sie die Regeln." 

Oberbürgermeister aus Leutkirch appelliert in Video-Botschaft an Bevölkerung, Corona-Maßnahmen einzuhalten

Update 12:40 Uhr:
Um die Hilfsbereitschaft im Allgäu noch besser zu koordinieren, haben wir von all-in.de eigens eine Hilfsbörse ins Leben gerufen. Hier können alle Allgäuer ihre Hilfe anbieten und auch nach Unterstützung suchen. Helfen Sie mit, bieten Sie Ihre Hilfe an. Damit könnte diese Krise auch etwas positives bewirken: den Zusammenhalt stärken!

Allgaeuer Hilfsboerse

 

Update 10:24 Uhr:

Auch das Museum in Waldburg ist von den Schließungen betroffen. Daher werden die Burgführer zusammen mit dem Betreiber der Waldburg Filmesequenzen zu verschiedenen Themen im Museum erstellen. Ab 21. März können interessierte die Filme dann auf Facebook (https://www.facebook.com/schlosswaldburg/) oder auf YouTube mit dem Suchbegriff „Burgmax“ zugreifen. Die Filme sind kostenlos. Allerdings kann dort auch für die Waldburg-Betreiber gespendet werden.

Weitere Meldung: Der Landesjägertag in Lindau ist abgesagt. 

Update 10:00 Uhr:
Im Landkreis Lindau gibt es momentan 21 Corona-Fälle. Die Rotkreuzklinik in Lindenberg könne derzeit neun Intensivbetten und sechs Beatmungsplätze zu Verfügung stellen, meint Martin Hessz, ärztlicher Direktor der Klinik.  

Mittwoch, 18. März:
Update 15:10 Uhr: 

Einige Wertstoffhöfe im Westallgäu schließen aufgrund der aktuellen Corona-Situation. Laut ZAK in Kempten sind von der Schließung die Wertstoffhöfe in Sigmarszell, Hergatz, Stiefenhofen und Wasserburg betroffen. 

Update 13:15 Uhr:
Die Bayerische Staatsregierung hat die Beherbergung von Touristen in Hotels verboten. Außerdem: Gottesdienstverbot und 1,5 meter Abstand zwischen Kunden in Dienstleistungsbetrieben.

Wegen Coronavirus: Bayerische Hotels dürfen keine Touristen mehr beherbergen - Gottesdienste verboten

Update 10:51 Uhr
Im Theater Lindau und der Lindauer Marionettenoper finden bis einschließlich 25. April keine Veranstaltungen statt. Auch die Theaterkasse bleibt für Publikumsverkehr geschlossen. Telefonisch ist das Theater von Montag bis Freitag am Vormittag von 10.00 bis 13.30 Uhr erreichbar. Für die ausgefallenen Veranstaltungen bekommen die Käufer und Abonnenten Gutscheine zugestellt.

Update 06:00 Uhr
Die Bundespolizei schließt kleinere Grenzübergänge nach Österreich.

Dienstag, 17. März: 

Update 21:25 Uhr: 
Die Tafeln des Caritasverbandes im Landkreis Lindau schließen, um Helfer im Seniorenalter zu schützen. Das betrifft laut Bayerischen Rundfunk einen Laden in Lindeberg und einen in Lindau. Für die Caritas-Tafel in Lindau gibt es vorläufig einen Notbetrieb: Sofern möglich, versorgen Helfer Kunden, die einen Tafelausweis besitzen. Zu einem abgesprochenen Zeitpunkt legen die Helfer ein fertiges Päckchen an die Tür der Geschäftsräume. Im Einzelfall versuchen die ehrenamtlichen Helfer der Lindauer Tafel Menschen zu beliefern, die sich in Quarantäne befinden oder ihre Wohnung selbst nicht verlassen können, heißt es weiter beim BR.

Update 19:10 Uhr: 
Der Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) gibt weitere Regelungen zum Umgang mit bar gekauften Zeitkarten und im Vorverkauf erworbenen Tickets bekannt: Wer bereits einen bodo-Fahrschein im Vorverkauf erworben hat, z.B. eine Tageskarte Netz, kann sie einreichen und erhält eine Rückerstattung. Das gilt für bis einschließlich Freitag, den 13. März 2020 gekaufte Tickets für Reisen zwischen dem 13.03. und – nach aktuellem Stand – 30.04.2020. Auch bar gekaufte Zeitkarten erstattet der Verkehrsverbund zurück. Das geht aus einer Pressemitteilung des Verkehrsverbunds hervor.

Betroffene sollen ein Erstattungsformular unter serviceportal.bodo.de auf der Unterseite „Coronavirus im bodo“ downloaden, ausfüllen und samt Original-Fahrschein senden an: Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund GmbH (bodo), Kundenservice, Bahnhofplatz 5, 88214 Ravensburg.

Update 17:50 Uhr:
Auch das Landratsamt Ravensburg schränkt den Publikumsverkehr deutlich ein. Termine im Landratsamt gibt es nur noch nach Voranmeldung. Die Kfz-Zulassungsstellen in Leutkirch im Allgäu und in Bad Waldsee sind geschlossen. Im Jobcenter entfallen alle vereinbarten Gesprächstermine ohne Rechtsfolgen.

15:10 Uhr: 

Die öffentliche Sitzung des Technik-, Immobilien- und Umweltausschusses am Montagabend, dem 23. März im Rathaus in Isny ist abgesagt. Das gab die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt.

Update am Montag, 16. März:

14:05 Uhr

Grenzübergang Österreich-Deutschland bei Lindau/Bregenz: Teilweise lange Schlangen bei der Einreise, Leute müssen umkehren, wenn sie keine Waren transportieren, Berufspendler sind oder die Wichtigkeit der Einreise nachweisen können.

Grenzkontrollen wegen Coronavirus: Lange Schlangen am Grenzübergang Lindau/Bregenz

13:46 Uhr

Das Landratsamt Lindau hat jetzt eine Hotline eingerichtet. Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr besetzt. Am Freitag kann man die Hotline von 8 bis 12 Uhr erreichen. Sie ist entweder per E-Mail unter coronavirus@landkreis-lindau.de oder unter der Telefonnummer 08382 270-248 erreichbar. Die Hotline sei für Fragen zu Maßnahmen des Gesundheitsamts gedacht, nicht für allgemeine Fragen oder politische Diskussionen. 

10:00 Uhr: Das Landratsamt Lindau schränkt den Publikumsverkehr ein. Bürger sollen zunächst telefonisch oder per Email mit ihrem Sachbearbeiter Kontakt aufnehmen und auf einen Behördenbesuch nach Möglichkeit verzichten.

Landratsamt Lindau schränkt Publikumsverkehr ab Montag ein

Update am Samstag, 14. März:

18:15 Uhr: Die Stadt Leutkirch informiert: Auch im Baden-Württembergischen Allgäu schließen die Schulen und Kindergärten, allerdings erst ab Dienstag. Darüber hinaus gibt es wichtige Informationen zu Veranstaltungen, öffentlichen Einrichtungen etc..

Dringender Aufruf des Landratsamts Lindau am Freitag, 13. März: Personen, die am Wochenende vom 7./8. März in österreichischen Skigebieten wie Ischgl, St. Anton am Arlberg und im Paznauntal waren, die engen Kontakt in Gondeln oder Après-Skibars hatten und bei denen sich nun Symptome wie Halsschmerzen, Fieber, Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit etc. einstellen, sollen über die Telefonnummer 116117 den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst verständigen und einen Abstrich auf das Coronavirus vornehmen. Darüber hinaus sollen sie freiwillig auf soziale Kontakte zu verzichten und Quarantäne halten.

Momentan gibt es 12 bestätigte Fälle mit Corona-Infektionen im Landkreis Lindau.

Eine gute Nachricht aus Lindau: Am Montag, 9.3. hatte das Landratsamt Lindau die Grundschule in Lindau-Zech aufgrund eines begründeten Verdachtsfalls vorsorglich geschlossen. Die Testergebnisse der betroffenen Person liegen nun vor. Der Test war laut Landratsamt negativ.

Am Freitag, 13. März, hat die Stadt Leutkirch beschlossen, ab Samstag keine Veranstaltungen mehr mit mehr als 100 Personen in einem geschlossenen Raum zu erlauben. In Bregenz schließt unter anderem das Seehallenbad und die Stadtbücherei, um die Infektion mit dem Virus einzudämmen. 

Der Bodensee-Oberschwaben Verkehrsbund (bodo) teilt mit, dass die Busse im Landkreis Lindau ab Dienstag, den 17. März, nur noch nach Ferienfahrplan verkehren. Bodo empfiehlt außerdem vorrangig digitale Fahrscheinangebote zu nutzen. Für Fahrgäste gilt ab sofort, nur noch die hinteren Bustüren zum Ein- und Ausstieg zu benutzen. Die vorderen Bustüren werden bis auf Weiteres geschlossen gehalten - es ist kein Fahrscheinkauf beim Busfahrer möglich.

Am Donnerstag, 12. März, hat das Bayerische Rote Kreuz (BRK) in Lindau gegenüber all-in.de bestätigt, dass 20 Mitarbeiter des Rettungsdienstes in Lindau unter häuslicher Quarantäne stehen. 

Am Mittwoch, 11. März informiert das Landratsamt Lindau über Schulschließungen im Stadtgebiet. Betroffen sind das Valentin-Heider-Gymnasium, das Bodensee-Gymnasium und die Grundschule Zech.

Die Stadt Leutkirch gibt im Zusammenhang mit den bereits bestätigten Fällen Empfehlungen im Umgang mit dem Virus.

Außerdem muss die Messe Friedrichshafen die Tuning World Bodensee absagen. Aufgrund der Ausbreitung des Virus kann die Messe nicht im geplanten Zeitraum vom 30. April bis 3. Mai 2020 stattfinden.

Am Dienstag, den 10. März, gab das Landratsamt bekannt, dass eine Lehrkraft an der Grundschule in Stiefenhofen möglicherweise am Coronavirus erkrankt ist. Darum muss ab Mittwoch eine Klasse, die engeren Kontakt zu der Lehrkraft hatten, bis einschließlich Freitag zuhause bleiben. Außerdem teilt das Landratsamt mit, dass im Landkreis momentan bis einschließlich Mittwoch, 11.03. drei Schulen geschlossen sind. Insgesamt befinden sich etwa 90 Personen unter Quarantäne, davon knapp 60 Schülerinnen und Schüler.

Vom Montag, den 9. März, bleibt das Bodensee-Gymnasium, das Valentin-Heider-Gymnasium, sowie die Grundschule Lindau-Zech bis einschließlich Mittwoch, den 11. März, geschlossen. Das hat die Koordinierungsgruppe am Landratsamt in Lindau entschieden.
Ebenfalls am Montag gab das Landratsamt Ravensburg zwei neue Fälle in Isny bekannt. Die beiden Personen mittleren Alters befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Am Samstag, den 7. März, berichtet die Schwäbische Zeitung von einem künftigen Corona-Testzentrum (CTZ) im Bodenseekreis. Bei Menschen mit begründetem Verdacht auf eine Corona-Infektion führen Zuständige dort einen Rachenabstrich für den Labortest durch. Das Testzentrum soll Arztpraxen und Kliniken im Kreis entlasten. Am Montag, den 9. März, hat das CTZ dann den Betrieb aufgenommen. Neue Infektionsfälle seien dabei aber nicht aufgetreten, berichtet die Schwäbische.

Seit Freitag, den 6. März, sind im Landkreis Lindau zwei weitere Coronavirus-Fälle bekannt. Zwei bislang "begründete Verdachtsfälle" haben sich damit bestätigt. Dadurch erhöht sich die Zahl der Infizierten im Landkreis auf vier.

Am Donnerstag, den 5. März, hat das Landratsamt Ravensburg dann einen weiteren Infizierten im Westallgäu bestätigt. Dabei handelt es sich um einen rund 50-jährigen Mann aus Wangen im Allgäu. Aktuell befindet er sich in häuslicher Isolation und müsse nicht im Krankenhaus behandelt werden, so die Schwäbische.
Laut der Schwäbischen geht ein Sohn des Erkrankten in Wangen auf das Rupert-Neiß-Gymnasium. Die Schulklasse wurde am Donnerstag nach Hause geschickt. Noch am Donnerstagabend fiel das Testergebnis des Jungen auf das Coronavirus jedoch negativ aus.

Am Mittwoch, den 4. März, hat das Landratsamt Westallgäu die ersten beiden Fälle des neuartigen Coronavirus im Landkreis bekannt gegeben. Beide Infizierte, ein Mann Mitte 40 und eine Jugendliche (15), hätten demnach Urlaub in Südtirol gemacht. Alle Familienmitglieder des Mannes wurden auf das Virus getestet. Die Familie befindet sich momentan in Quarantäne. Auch die Kontaktpersonen der Familie wurden unter 14-tägige Quarantäne gestellt.
Die infizierte Jugendliche sei "symptomfrei" aus dem Italien-Urlaub zurückgekommen. Die Familie ließ sich jedoch vorsorglich auf das Virus testen. Auch in diesem Fall wurde die gesamte Familie unter Quarantäne gestellt.

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