Wohnen
Bodolzer Gemeinderat leistet Widerstand gegen Bau von Sozialwohnungen

Für den geplanten Neubau in der Dr.-Emil-Hasel-Siedlung in Boldolz-Enzisweiler erhält GKWG-Geschäftsführer Thomas Blei Rückendeckung aus der Kreispolitik: Insbesondere die Fraktionen der SPD und der Grünen fordern, dass die Kreiswohnbaugesellschaft an ihrer ursprünglichen Idee festhalten soll, dort auch Sozialwohnungen anzubieten.

'Wenn Gesprächsbedarf besteht, dann gehe ich als Aufsichtsrat der GKWG gerne in den Bodolzer Gemeinderat und kämpfe dort für diese Wohnungen', betonte Kreisrat Max Strauß im Kreistag.

Das Bauvorhaben der GKWG hat in den vergangenen Monaten für Diskussionen in Bodolz gesorgt. Zweimal hat der Bodolzer Gemeinderat die Pläne einstimmig abgelehnt: weil die Räte das Grün in der Siedlung erhalten wollen, weil sie noch mehr Parkprobleme kommen sehen und weil sie befürchten, die Hasel-Siedlung könnte durch die sogenannte Verdichtung zu einem sozialen Brennpunkt werden.

Daraufhin hat die GKWG im Spätsommer ihre Pläne geändert: Nur noch ein Neubau statt bisher geplanter zwei Gebäude soll entstehen.

Dann will die Kreiswohnbaugesellschaft allerdings auf sogenannten öffentlich geförderten Wohnraum aus Kostengründen verzichten. Die Kreisräte sind damit allerdings nicht einverstanden. Mehr über die Diskussion lesen Sie in Der Westallgäuer vom 15.12.2014 (Seite 29).

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Autor:

Evi Eck-Gedler aus Kempten

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