Tierseuche
Afrikanische Schweinepest: Veterinäramt Lindau bittet Hygienevorschriften einzuhalten

In Deutschland sind Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern aufgetreten. (Symbolbild)
  • In Deutschland sind Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern aufgetreten. (Symbolbild)
  • Foto: VIVIANE6276 von Pixabay
  • hochgeladen von Svenja Moller

In Deutschland sind Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern aufgetreten. Ein erster Fall der für Menschen ungefährlichen Tierseuche war im September 2020 bei einem Wildschwein im Landkreis Spree-Neiße bekannt geworden. Zahlreiche weitere Fälle in Brandenburg und Sachsen folgten.

Im Juli 2021 bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) das Virus der ASP erstmals bei Hausschweinen in Brandenburg sowie am 15. November 2021 in einer Mastanlage mit rund 4.000 Tieren in Lalendorf im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Der Eintragsweg ist derzeit noch unbekannt, da diese Region bisher frei von Ausbrüchen in der Wildschweinpopulation ist.

In Bayern konnte die Tierseuche bisher noch nicht nachgewiesen werden. "Auch wenn im Landkreis Lindau und der näheren Umgebung noch keine Fälle der Afrikanischen Schweinepest aufgetreten sind, möchten wir doch alle Schweinehalter bitten, sich an die Vorgaben der Schweinehaltungshygieneverordnung zu halten, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern", sagt Dr. Caroline Mahler, Leiterin des Fachbereichs Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung am Landratsamt Lindau. Zudem weist das Veterinäramt Lindau darauf hin, jede Schweinehaltung - auch die Haltung von Minipigs - dem Veterinäramt anzuzeigen. Die Freilandhaltung von Schweinen unterliegt zusätzlich der Genehmigungspflicht.

Weiterführende Informationen sind auf der Webseite des Landkreises Lindau unter diesem Link abrufbar. Fragen zu diesem Thema können auch per E-Mail an veterinaeramt@landkreis-lindau.de oder telefonisch unter 08382- 270 502 an das Veterinäramt gerichtet werden.

1 Kommentar

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen