Wald
4.500 Mottfeuer im Ober- Ost- und Westallgäu 2016

Wenn Waldbesitzer Bäume fällen, kann es im Tal ganz schön neblig werden und stinken. Nämlich dann, wenn die Forstler danach Äste, Reisig und Laub verbrennen. Fast 4.500 gezielte Schwelbrände von Waldabfällen gab es im vergangenen Jahr.

Zumindest ist das die Zahl der Mottfeuer, die bei der Integrierten Leitstelle (ILS) für die Landkreise Lindau, Ober- und Ostallgäu sowie Kempten und Kaufbeuren angemeldet wurden.

Für Andreas Täger von der Waldbesitzervereinigung Westallgäu (WBV), die ihren Sitz in Lindenberg hat, sind das 4500 Mottfeuer zu viel. 'Das ist ein Relikt aus alter Zeit', sagt er. Heutzutage gebe es genügend andere und vor allem deutlich sinnvollere Möglichkeiten, mit Waldabfällen umzugehen.

Ein Grund für die ablehnende Haltung des WBV-Geschäftsführers sind die Umweltbelastungen und Probleme, die es gerade bei Inversionswetterlagen gibt: Ist es im Tal wesentlich kälter als auf den Bergen, legt sich die obere Luftschicht wie ein Deckel zum Beispiel übers Rothachtal.

Was am Mottfeuer so schädlich ist und welche Alternativen Andreas Täger vorstellt, lesen Sie in der Freitagsausgabe des Westallgäuers vom 13.01.2017.

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