Vogelgrippe
Vogelgrippe-Erreger H5N8 am Bodensee in Vorarlberg und Baden Württemberg festegestellt

Hausgeflügel soll in der Nähe des Bodensees nicht mehr ins Freie gelassen werden. Was Experten zur Risikoeinschätzung des bei toten Vögeln festgestellten Virus sagen.

Nachdem am Bodensee in Vorarlberg und Baden Württemberg der Vogelgrippe-Erreger des Typs H5N8 festegestellt wurde, hat das Landratsamt Lindau Geflügelhalter auch am bayerischen Bodensee-Ufer zu besonderer Vorsicht aufgerufen.

In der Nähe des Sees solle Hausgeflügel nicht mehr herausgelassen werden, sagte Sibylle Ehreiser, Pressesprecherin des Landratsamtes. So soll eine Übertragung des Krankheitserregers von Wildvögeln auf Zuchtgeflügel verhindert werden.

Vor allem sei es wichtig, dass Wildvögel keinen Zugang zu Futter- und Getränkeeinrichtungen von Hausgeflügel bekommen. Seit dem vergangenen Wochenende sind am Bodensee insgesamt mehr als 100 tote Wasservögel gefunden worden, darunter viele im Bereich der Rheinmündung.

Betroffen von der Viruserkrankung sind vor allen Reiher- und Tafelenten. In Vorarlberg gibt es seit gestern eine etwa ein Kilometer breite Schutzzone um den See, wo Hausgeflügel nicht mehr ins Freie gelassen werden darf.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe unserer Zeitung vom 11.11.2016.

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Autor:

Michael Munkler aus Kempten

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