Einbußen
Bodensee-Obstbauern: Ernteeinbußen von 70 Prozent

In der Bodensee-Region haben am vergangenen Wochenende die Apfelwochen begonnen. Bis Mitte Oktober dreht sich dort alles um den Obstbau. In Hofläden, Besenwirtschaften, Vesperstuben, an Marktständen im Gasthaus oder im Nobel-Restaurant: Überall wird die ganze Vielfalt des Bodensee-Apfels präsentiert.

Doch heuer ist alles etwas anders. Wegen der späten Nachtfröste müssen die Bodensee-Obstbauern eine Ernteeinbuße von sage und schreibe 70 Prozent in Kauf nehmen. Der Freistaat hat den knapp 100 bayerischen Obstbauern am Bodensee eine Entschädigung in Aussicht gestellt.

Insgesamt 34 Millionen Euro hat das Kabinett bewilligt für Zahlungen an Winzer und Obstbauern im Freistaat. 'Eine ordentliche Summe, mit der man schon etwas anfangen kann', sagt Martin Nüberlin, Sprecher der Obstbauern vom bayerischen Bodensee. In den Genuss einer Entschädigung könne ein Betrieb kommen, der eine Einbuße von mindestens 30 Prozent hat. Nüberlin: 'Das sind aber eigentlich alle.' Die Preise für die Verbraucher steigen um mindestens ein Drittel.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe unserer Zeitung vom 25.09.2017.

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