Eishockey
EV Lindau Islanders empfangen am Freitag Garmisch und gastieren am Sonntag beim EC Peiting

Die EV Lindau Islanders.
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Nach dem letzten Wochenende mit zwei Derbys gegen Sonthofen und dem Derby am Mittwoch gegen die Indians aus Memmingen, warten am kommenden Wochenende zwei absolute Kracher der Oberliga Süd auf die EV Lindau Islanders. Am Freitag den 04.01. um 19:30 Uhr erwarten die Lindauer den altehrwürdigen und mehrfachen deutschen Meister, den SC Riessersee. Am Sonntag den 06.01. gastierten die Islanders um 18:00 Uhr beim momentanen Tabellenführer EC Peiting.

Auf den SC Riessersee treffen die Islanders am 04.01. in dieser Saison schon zum vierten Mal. Im Gesamtduell steht es momentan 2:1 für die Mannen aus Garmisch. Die ersten beiden Spiele konnten die Mannschaften mit je 2:3 in der Ferne für sich entscheiden. Die Islanders gewannen im Oktober mit 2:3 nach Overtime, die Garmischer in Lindau nach einem dramatischen Penaltyschießen mit demselben Ergebnis.

Beim Spiel vor gut 2 Wochen in Garmisch mussten sich die Islanders mit 5:1 geschlagen geben. Bis zum Ende des zweiten Drittels hielten die EV Lindau Islanders gut mit, dann mussten sie 6 Sekunden vor Ablauf der zweiten 20 Minuten den 3:1 Gegentreffer einstecken und zu Beginn des dritten Spielabschnitts das 4:1. Dies war der endgültige Nackenschlag von dem sich die Lindauer nicht mehr erholen konnte. Fünf Minuten vor Ende des Spiels legte Garmisch noch den 5:1 Endstand nach.

Die Mannschaft um Trainer George Kink und die beiden schwedischen Importspieler Victor Östling und Martin Naenfeldt spielen ein temporeiches und erfolgreiches Eishockey und dies trotz der Bürde, dass sie aufgrund von Lizenzauflagen automatisch an der Verzahnungsrunde mit der Bayernliga teilnehmen müssen. Alles andere als ein souveräner Meistertitel der Bayernliga wäre schon eine faustdicke Überraschung.

Es dürfte aber auch für die sehr junge und talentierte Mannschaft, mit vielen Förderlizenzspielern die dem EHC Red Bull München angehören, eine neue Erfahrung sein in Bayerns höchster Liga zu spielen. Denn hier geht es deutlich körperlicher zu als in der Oberliga oder den beiden obersten Ligen DEL 2 und DEL.

In der Normalrunde der Oberliga liegen die Riesserseer momentan nur 5 Punkte hinter dem aktuellen Tabellenführer Peiting, was das Potenzial der Mannschaft verdeutlicht. Zuletzt gewannen sie das Derby in Rosenheim mit 1:2 nach Penalty und zu Hause mit 4:2 gegen die Indians aus Memmingen. Die EV Lindau Islanders wollen dieses Duell noch ausgleichen und werden alles daran setzen, die Punkte im Eichwald zu behalten. Mit dem Rückenwind des Klassenerhalts können sie jetzt befreit aufspielen.

Die letzte Auswärtspartie der Hauptrunde steigt am Sonntag den 06.01. um 18 Uhr in Peiting. Hier wird im Spiel gegen Ex-Islanders und Meistercoach Sebastian Buchwieser das Wochenende mit Spielen gegen zwei absolute Topmannschaften komplett gemacht. Die drei vorangegangen Spiele gegen Peiting waren immer klare Angelegenheiten, das erste Spiel in Lindau verloren die Islanders am 2. Spieltag mit 0:5. Trotz teils guten Angriffsversuchen, scheiterten sie meist am Abschluss oder dem Torwart.

Beim Spiel in Peiting verlor die Mannschaft um Chris Stanley nach einem blutleeren Auftritt zu Recht mit 4:0. Beim Spiel vor gut zwei Wochen in Lindau, schafften es die Lindauer immerhin bei der verdienten 2:6 Niederlage endlich mal Tore gegen die Oberbayern zu erzielen. Die stärksten Spieler im Team der Peitinger sind Oberliga Topscorer Milan Kostourek, der allein schon 42 Scorerpunkte aufweisen kann, sowie der Dreh- und Angelpunkt im Peitinger Spiel Anton Saal und der Stürmer Ty Morris. Zusammen erspielten sich die Drei schon 124 Scorerpunkte, weshalb man auf diese ganz besonders aufpassen sollte.

Aber auch der Rest des Teams, unter anderem Ex-Islanders Stürmer Marko Babic bei dem es momentan läuft wie am Schnürchen, darf nie zu viel Raum gelassen werden, denn diesen nutzen die Oberbayern konsequent aus. Nach der Deutschland-Cup Pause hatten die Peitinger einen kleinen Durchhänger mit vier Niederlagen in 5 Spielen. Aber seitdem zeigt die Formkurve stark nach oben und so eroberten sie am vergangen Wochenende sogar völlig verdient die Tabellenspitze der Oberliga Süd. Um noch eine kleine Chance im Kampf um die Playoffplätze zu wahren, werden die Islanders alles versuchen den Peitingern erfolgreich zu begegnen und die Punkte mitzunehmen.

Einem spannenden Wochenende mit zwei absoluten Kracherspielen gegen Mannschaften aus den Top 4 steht also nichts im Wege und wie sie große Mannschaften bezwingen können haben die EV Lindau Islanders diese Saison durchaus schon bewiesen. Vielleicht lässt es sich nun mit dem erreichten Klassenerhalt leichter in die Spiele gehen.

Die Meisterrunde geht direkt am darauffolgenden Wochenende 11./13.01. In die Meisterrunde nehmen die 10 besten Mannschaften der Vorrunde ihre Punkte mit und es werden in einer Einfachrunde, mit Hin- und Rückspiel gegen jedes Team, die Playoff-Plätze ausgespielt. Für die Plätze 9 und 10 ist die Saison am 10. März beendet. Die Plätze 1 bis 8 spielen dann direkt mit der Oberliga Nord die Playoffs um den Oberliga Meister 18/19 aus.

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