Kontrolle
Bundespolizei nimmt bei Lindau zwei gesuchte Straftäter fest

Bundespolizisten haben am Mittwoch (3. Juni) eine gesuchte Ungarin an einer Kontrollstelle auf der A96 gestoppt. Die 23-jährige wurde per Haftbefehl gesucht. Ihre Justizschulden von mehr als 1.800 Euro konnte sie vor Ort begleichen. Nicht so ein ebenfalls festgenommener 34-jähriger Zwickauer am Vortag. Seine Reise führte von Hörbranz direkt hinter Gitter.

Fahnder der Bundespolizei kontrollierten Mittwochfrüh die Insassen eines in Ungarn zugelassenen Pkw am ehemaligen Grenzübergang Hörbranz. Bei Überprüfung der Personalien stießen die Beamten bei einer jungen Ungarin auf einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart.

Im Februar 2015 war die 23-Jährige wegen verbotener Prostitution zu einer Geldstrafe von über 1.800 Euro verurteilt worden. Ihre Strafe hatte sie bisher nicht beglichen. Das holte die Ungarin jetzt nach. Sie konnte die geforderte Summe vor Ort zahlen und durfte anschließend ihre Reise fortsetzen.

Anders war es einem 34-jährigen Deutschen am Dienstag ergangen. Bei der Kontrolle des mittlerweile in der Schweiz lebenden Mannes nahe Lindau fanden die Bundespolizisten heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Wegen mehrerer Verkehrsdelikte war er zu einer Gesamtgeldstrafe von über 3.000 Euro verurteilt worden.

Ersatzweise sah das Gericht einen 110-tägigen Gefängnisaufenthalt vor. Der gebürtige Zwickauer konnte seine Justizschulden nicht begleichen. Die Beamten lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein. Dort wird er die nächsten Monate hinter Gittern verbringen müssen.

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