Gerichtsurteil
"Fahrlässiger Vollrausch": Frau (56) wirft volltrunken Scheibe eines Kindergartens in Lindau ein

Symbolbild. Die 56-Jährige stand vor Gericht, weil sie volltrunken die Scheibe eines Kindergartens eingeworfen hat.
  • Symbolbild. Die 56-Jährige stand vor Gericht, weil sie volltrunken die Scheibe eines Kindergartens eingeworfen hat.
  • Foto: Alexander Kaya
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Sie ist keine Unbekannte beim Amtsgericht. Die 56-jährige Frau aus dem Landkreis Lindau ist schon häufiger mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Ihre „Spezialität“: Sie geht in Geschäfte, trinkt dort eine Flasche mit Alkohol aus und stellt sie dann ins Verkaufsregal zurück, ohne das Getränk zu bezahlen. Jetzt stand die Frau vor Gericht, weil sie volltrunken die Scheibe eines Kindergartens eingeworfen hat.

Vorgeworfen hatte die Staatsanwaltschaft ihr einen „fahrlässigen Vollrausch“. Der steht gemäß Paragraf 323a des Strafgesetzbuches unter Strafe, wobei es von der unter Vollrausch begangenen Tat abhängt, wie hoch die Strafe ist. Theoretisch sind Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren möglich und Richter Harter deutete durchaus an, dass am Ende einer Verhandlung tatsächlich eine Freiheitsstrafe stehen könnte – „angesichts der vielen Vorstrafen.“ So zog die Angeklagte ihren Widerspruch gegen den Strafbefehl zurück. Das bedeutet, dass sie 70 Tagessätze zu 20 Euro, insgesamt also 1.400 Euro, zu bezahlen hat.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe des Westallgäuers vom 04.03.2019.

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