Ausbildung für ruandische Jugendliche
L'ESPERANCE Kinderhilfe e.V. wird mit 1.000 Euro durch die Town & Country Stiftung gefördert

v.l.n.r. Andrea Kaiser (Stiftungsbotschafterin), Paul und Edith Kowoll (L’Esperance Kinderhilfe e.V.), Bürgermeister der Stadt Erlensee Stefan Erb
  • v.l.n.r. Andrea Kaiser (Stiftungsbotschafterin), Paul und Edith Kowoll (L’Esperance Kinderhilfe e.V.), Bürgermeister der Stadt Erlensee Stefan Erb
  • Foto: P. Behr / Stadt Erlensee
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Der L'ESPERANCE Kinderhilfe e.V. erhielt für sein bemerkenswertes Engagement für Jugendliche aus dem strukturschwachen, ländlichen Raum Ruandas eine Förderung in Höhe von 1.000 Euro von der Town & Country Stiftung. Mit einer Landwirtschaftsschule in dem Bezirk Kigarama, Ruanda, setzt sich der Verein seit 2016 für die Ausbildung der Jugendlichen ein. Ziel ist es, den Heranwachsenden nach dem Schulabschluss eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Stiftungsbotschafterin Andrea Kaiser überreichte dem Vereinsgründerehepaar Kowoll die symbolische Spendenurkunde unter Anwesenheit des Bürgermeisters der Stadt Erlensee, Stefan Erb.

Der L'ESPERANCE Kinderhilfe e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, in verschiedenen Teilen der Welt christliche Kinder- und Schuldörfer für Waisen und andere sozial benachteiligte Jugendliche aufzubauen und zu unterhalten. Getreu dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist es Ziel des Vereins, dass die jungen Menschen nach der Ausbildung in den Kinderdörfern in der Lage sind, sich ihren Unterhalt selbst zu erwirtschaften. 2016 wurde eine Landwirtschaftsschule in dem Bezirk Kigarama des Binnenstaats Ruanda eröffnet, um Bildung im landwirtschaftlichen Bereich zu ermöglichen. Zurzeit werden 114 Schüler unterrichtet. Zur Schule gehört eine Lehrfarm mit Garten- und Obstanbau und eine Seidenraupenzucht. Es werden Milchvieh und Hühner gehalten. So können die jungen Erwachsenen praktische Erfahrungen sammeln und gleichzeitig die Landwirtschaftsschule mit einer Hochschulreife abschließen, sodass sie gute Zukunftsaussichten haben, wenn sie das Kinderdorf verlassen.

„L’ESPERANCE-Kinderdörfer sind als Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte angelegt. So leben und lernen z.B. im ältesten L’ESPERANCE-Kinder- und Schuldorf in Äthiopien insgesamt 1.047 Kinder und Jugendliche.“, sagte Paul Kowoll, Gründer der L’ESPERANCE Kinderhilfe e.V. „Wir wollen auch die Ausbildung der Jugendlichen in Kigarama fördern, um ihnen den Weg in eine bessere berufliche Zukunft zu ebnen“, erklärte Edith Kowoll weiter.

Die Town & Country Stiftung unterstützt mit dem Stiftungspreis die wichtige Arbeit und das unermüdliche Engagement aller Mitarbeiter und Ehrenamtlichen des L'ESPERANCE Kinderhilfe e.V. Mit Hilfe der Spende soll die Ausbildung der Waisenkinder aus Kigarama, Ruanda, finanziert werden. „Ich freue mich, dass wir durch die Förderung die Kinder und Jugendlichen aus Kigarama dabei unterstützen können, auf eigenen Beinen zu stehen.“, sagte Andrea Kaiser, Botschafterin der Town & Country Stiftung und Geschäftsführerin von Kaiser Eigenheim in Gelnhausen, über das Projekt.

Die Town & Country Stiftung vergibt bereits zum siebten Mal in Folge den Town & Country Stiftungspreis zugunsten von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Der diesjährige Spendentopf beinhaltet Fördermittel in einer Gesamthöhe von fast 600.000 Euro. Bundesweit werden 500 gemeinnützige Einrichtungen und Projekte mit jeweils 1.000 Euro gefördert. Zusätzlich wird ein herausragendes Projekt pro Bundesland mit einem zusätzlichen Förderbetrag von je 5.000 Euro prämiert. Diese finale Auszeichnung findet im Rahmen der Town & Country Stiftungsgala im Herbst 2019 statt.

Über die Town & Country Stiftung:
Die Town & Country Stiftung wurde 2009 von Gabriele und Jürgen Dawo gegründet und unterstützt mit dem Stiftungspreis gemeinnützige Einrichtungen, die sich für benachteiligte, kranke und behinderte Kinder und Jugendliche einsetzen. Dank des Engagements der Town & Country Lizenzpartner kann die Stiftung jährlich bedürftige Kinder und Familien fördern und freut sich über weitere Unterstützer.

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