Eishockey
Flößer siegen beim amtierenden Meister

Über weite Strecken des Spiels dominierte der ERC Lechbruck das Geschehen im Lindenberger Eisstadion.
  • Über weite Strecken des Spiels dominierte der ERC Lechbruck das Geschehen im Lindenberger Eisstadion.
  • Foto: ERC Lechbruck
  • hochgeladen von Manfred Sitter

Der ERC Lechbruck bleibt in der Erfolgsspur: Mit einem 4:2-Auswärtserfolg beim Titelkandidaten SG Lindenberg/Lindau, untermauern die Lecher ihre eigenen Spitzenplatzambitionen und klettern auf den zweiten Tabellenplatz der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4. Drei Punkte trennen den ERC nun von Tabellenführer ESV Türkheim, der allerdings zwei Spiele mehr absolviert hat.

Mit über 200 Zuschauern war der passende Rahmen für das Spitzenspiel der beiden Dauerrivalen im eiskalten Lindenberger Eisstadion gegeben. Und der ERC Lechbruck zeigte von Beginn an, dass die Reise an den Bodensee keine Kaffeefahrt sein sollte. Von der ersten Sekunde an nahmen die Lecher das Heft in die Hand und drängten auf das Tor der Hausherren. In der 4. Spielminute vollendete ERC-Kapitän Matthias Erhard eine schön herausgespielte Kombination über Patrick Völk und Marcus Köpf zum 1:0 für die Blau-Weißen. Aus einer stabilen Defensive heraus konnten immer wieder gefährliche Angriffe gefahren werden, doch der gute Torhüter der SGLL, Dominik Hattler, konnte eine höhere Gästeführung verhindern.

Im zweiten Drittel machten die Flößer da weiter, wo sie aufgehört hatten. Lindenberg/Lindau hatte durchaus seine Spielanteile, doch die Lecher verstanden es hervorragend, die gefährlichen Torjäger der Heimmannschaft in Schach zu halten, den Rest erledigte Lukas Bauer im Tor des ERC Lechbruck. In der 26. Minute spielte Matthias Erhard seinen Sturmpartner Marcus Köpf an, dieser legt auf den immer besser in Fahrt kommenden Patrick Völk auf, damit dieser trocken die 2:0-Führung erzielt. Zwei starke Mannschaften liefern sich nun einen Schlagabtausch, bei dem die Flößer diesmal auch der mentale Sieger waren. Denn in der entscheidenden Phase leistete sich die SG Lindenberg/Lindau einige Strafzeiten, die der ERC gnadenlos ausnutzte: Jeweils im Powerplay sorgten Dominik Kösl (34., Assists: Lukas Zugmaier, Marek Hatas) und Marcus Köpf (37., Assists: Dominik Kösl, Patrick Völk) für die 4:0-Führung und damit die Vorentscheidung.

Im letzten Abschnitt mobilisierten die Hausherren noch einmal alles und versuchten den Anschluss herzustellen. In der 48. Spielminute gelang dann Michael Wellenberger der erste Treffer für die SGLL. Diese bäumte sich nun noch einmal auf, doch der ERC war meist Herr der Lage und konnte seinerseits weitere hochkarätige Chancen herausspielen. Bei besserer Chancenverwertung hätten hier weiter 2-3 Treffer für die Lecher fallen können, doch Dominik Hattler hielt seine Farben im Spiel. In den letzten beiden Minuten nahm Lindenberg/Lindau Hattler zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und tatsächlich konnte Manuel Merk zwanzig Sekunden vor Spielende den zweiten Treffer für die Westallgäuer erzielen. Allerdings war dies nur noch Ergebniskosmetik und der ERC Lechbruck nahm erstmals seit vier Jahren alle Punkte aus Lindenberg mit nach Hause.

ERC-Trainer Jörg Peters: „Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat heute sechzig Minuten das umgesetzt, was wir im Training besprochen hatten. Es war eine souveräne Leistung gegen ein heimstarkes Topteam der Bezirksliga, das heute in Bestbesetzung gegen uns angetreten ist.“

Weiter geht es für die Flößer am 3. Januar um 19:30 Uhr gegen die 1b des ESC Kempten. Das erste Heimspiel des neuen Jahres soll natürlich gewonnen werden, um den Angriff auf die Tabellenführung fortzusetzen.

Nächstes Spiel:
Freitag, 03.01.2020, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – ESC Kempten 1b

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