Eishockey
ERC Lechbruck startet mit Niederlage in die Play Offs – Zweites Spiel am Sonntag

Kaum ein Durchkommen gab es für die Flößer (weiße Trikots) vor dem Soier Tor. Nun geht es in die zweite Runde.
  • Kaum ein Durchkommen gab es für die Flößer (weiße Trikots) vor dem Soier Tor. Nun geht es in die zweite Runde.
  • Foto: Michael Straub
  • hochgeladen von Manfred Sitter

Vor 362 Zuschauern beim Play Off-Auftakt im Lechparkstadion mußte der ERC Lechbruck eine 2:5-Niederlage gegen die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b einstecken. Dabei war mit Martin Ullsperger ein bärenstarker Gästetorhüter der Garant für den Soier Sieg, unterstützt von individuellen Abwehrschnitzern der Lecher.

Das mit Spannung erwartete Lokalderby sah im ersten Drittel eine spielerisch dominierende Lecher Mannschaft, die sich zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten erarbeitete. Die Soier zogen sich in die Defensive zurück und lauerten auf Konter. In der 3. Minute der ERC im Vorwärtsdrang, wurde die Scheibe an der eigenen blauen Linie verloren und im Nachschuss erzielte Florian Barth die überraschende Gästeführung. Bitter wurde es dann in der 6. Minute: Die Flößer in 5 gegen 4 Überzahl, vertendeln einmal mehr den Puck im Spielaufbau, was abermals Florian Barth allein vor dem Tor eiskalt zum 0:2 ausnutzte. Die Lecher behielten jedoch die Ruhe und spielten weiter nach vorne. Sammy Wörle war es dann vorbehalten, ein Zuspiel von Lukas Baader zum 1:2-Anschlusstreffer rechts oben ins Kreuzeck zu verwandeln (18.).

Die Flößer waren nun dran und gingen mit viel Elan ins zweite Drittel. Doch die Soier durchkreuzten in einer 5 gegen 4 Überzahl bereits in der 21. Minute den Matchplan und erhöhten durch Tobias Maier auf 1:3. Der ERC zeigte sich etwas geschockt, anders kann man weite Strecken der Darbietungen im zweiten Abschnitt nicht erklären. Selten gesehene Unsicherheiten, Stockfehler und Scheibenverluste der Blau-Weißen spielten den Gästen in die Karten. Ein weiterer unnötiger Scheibenverlust führte dann zwangsweise zum 1:4 durch Markus Hirschvogel (25.). Lechbruck zeigte zwar den Willen, aber im zweiten Drittel sollte sich keine spielerische Besserung mehr einstellen.

Im letzten Drittel kamen die Flößer wieder viel besser zurecht und hatten spielerisch ein leichtes Übergewicht, natürlich auch deshalb, weil sich die SG wieder in eine stabile Defensive zurückzog, um dann durch Konter brandgefährlich vor dem Tor von ERC-Goalie Lukas Bauer aufzutauchen. Der ERC machte viel Druck und kam durch Jonas Seitz zum 2:4-Anschlusstreffer (46.). Es keimte wieder Hoffnung im Lager der Lecher auf und sie waren dem dritten Treffer sehr nah, was das Spiel vielleicht nochmal zum Kippen gebracht hätte. Aber gerade in dieser Phase hielt Gästetorwart Martin Ullsperger mit einigen Klasseparaden seine Mannschaft im Spiel. Ein ums andere Mal scheiterten die Lecher am „Mann des Tages“ und so lief die Zeit unerbittlich davon. Als dann in den Schlussminuten noch einige Strafminuten durch die Flößer gezogen wurden, war es für eine Aufholjagd zu spät. Wenige Sekunden vor Spielende erhöhte die SG dann in Überzahl sogar noch auf 2:5.

Manfred Sitter zum Spiel: „Das Spiel nahm einen für uns ungünstigen Verlauf, was wir uns allerdings selbst ankreiden müssen. Die erfahrene Truppe von Hans Schmaußer hat das dann clever gemacht und letztlich verdient gewonnen. An der Grundausrichtung hat sich dennoch nichts geändert: Wir brauchen immer noch zwei Siege, um ins Halbfinale einzuziehen. Das Spiel am Sonntag beginnt wieder bei Null und die Karten werden neu gemischt. Jetzt heißt es „do or die“ und nun wird sich zeigen, ob wir einen Schritt weiter als letztes Jahr sind.“

So kommt es nun am Sonntag um 18 Uhr im Eisstadion Peiting zum „do or die“-Spiel. Der ERC hofft auf viele Anhänger, die die Mannschaft in Peiting unterstützen.

Strafminuten:
ERC:     10
SG:       12+10

Zuschauer:
362

Nächste Spiele:
23.02.2020, 18:00 Uhr: SG Bad Bayersoien/Peiting 1b – ERC Lechbruck
28.02.2020, 19:30 Uhr:        ERC Lechbruck – SG Bad Bayersoien/Peiting 1b (wenn notwendig)

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