Gemeinschaftsprojekt
Kirchengemeinde Lauben hilft Tansania

Die Unterallgäuer Hilfe, vor allem der Mitglieder der Kirchengemeinde Lauben/Babenhausen bei verschiedenen Aktionen, zeigten dort eine große Wirkung.
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  • Die Unterallgäuer Hilfe, vor allem der Mitglieder der Kirchengemeinde Lauben/Babenhausen bei verschiedenen Aktionen, zeigten dort eine große Wirkung.
  • Foto: Franz Kustermann
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Durch das Coronavirus ist hierzulande das Leben fast zum Stillstand gekommen: Im Maasailand in Tansania dagegen herrscht rege Betriebsamkeit, wie Eberhard Westhauser nach seiner Rückkehr von seiner jüngsten Reise nach Nde-do/Tansania freudestrahlend berichtet: Die Unterallgäuer Hilfe, vor allem der Mitglieder der Kirchengemeinde Lauben/Babenhausen bei verschiedenen Aktionen, zeigten dort eine große Wirkung: Die an Schulen und öffentlichen Gebäuden neu angelegten Trinkwassertanks und großen Regenwasserbecken in der Steppe mit mehreren Tausend Kubikmeter Wasser seien bereits randvoll. Wasser ist Leben, das gilt im Maasailand ganz besonders! Laut Stefan Scheuerl, der sieben Jahre als Missionar unter den Maasais lebte, wurde das Gemeinschaftsprojekt von den Maasais mitfinanziert. Das hatte es bisher so noch nie gegeben. Mit einer Solarpumpe, gesponsert von Klaus Wassermann, Aktion Lebensträume Ottobeuren, wird außerdem Wasser zu den Schulen und zu einer Entnahmestelle im Dorf gepumpt. In den letzten drei Jahren konnten bereits rund 6.000 Euro an Wassergeldern (2 ct/Liter) eingesammelt werden, als Rücklage für dringend benötigte Neuinvestitionen.

Ndedo Secundary School

Die im Jahre 2007 gegründete Schule beherbergt mittlerweile 590 Schüler; 243 Mädchen und 347 Jungs. Wie der Schulleiter Jeremiah D. Sulley in einem Dankesbrief schreibt, konnten durch die großzügige Unterstützung der evangelischen Kirchengemeinde Babenhausen-Lauben 62 Schüler aus besonders ärmlichen Verhältnissen die Schule besuchen und die mittlere Reife ab-schließen. Die Schule habe nun große Pläne und beantragte jetzt sogar die Anerkennung für die Stufen V und VI, was dem bayerischen Abitur vergleichbar sei. Dazu seien jedoch noch einige bauliche Maßnahmen notwendig.Westhauser hofft, dass die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde auch diese wichtige Bildungsoffensive nach Kräften unterstützen. Für die Kinder der Maasais aus ärmlichen Verhältnissen habe das erweiterte Bildungsangebot den großen Vorteil, dass die besten Schüler damit auch weiterhin (zu vergleichbar geringen Kosten) in Ndedo bleiben können. „Bildung und Ausbildung“ steht, so Stefan Scheuerl, für die Armen und Witwen an erster Stelle. Was Aber jetzt noch fehlt, sind dringend benötigte Arbeitsplätze.

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