Glaube
Die rote Kapelle in Großkitzighofen wird 150 Jahre alt

Im Winter, wenn die Bäume kahl sind, ist ein relativ freier Blick auf die rote Kapelle in Großkitzighofen möglich. Die Kirche ist vor 150 Jahren errichtet worden.
  • Im Winter, wenn die Bäume kahl sind, ist ein relativ freier Blick auf die rote Kapelle in Großkitzighofen möglich. Die Kirche ist vor 150 Jahren errichtet worden.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Sie ist 150 Jahre alt, trägt drei verschiedene Namen und wurde einst als Schandfleck für das Dorf bezeichnet: die Kapelle in Großkitzighofen am Ortsausgang nach Unterigling. Der Volksmund kennt sie als rote Kapelle oder als Seelenkapelle. In den Fachbeschreibungen wird sie dagegen regelmäßig als Kapelle zu den 14 heiligen Nothelfern – mit oder ohne Zusatz – geführt. Am Wochenende wird das Kapellenjubiläum gefeiert.

Vom äußeren Gewand leitet sich die Bezeichnung rote Kapelle ab. In Gebieten, wo es an Natursteinen mangelte, wurden in der Gotik zum Bau gebrannte Ziegel (Backsteine) verwendet. Diese Backsteingotik ist vor allem in Norddeutschland weit verbreitet. In Großkitzighofen verhält sich die Sache freilich ganz anders. Die roten Ziegel sind nur aufgemalt. Unter der Außenschicht befinden sich die eigentlichen, aber optisch nicht so eindrucksvollen Ziegel. Beim Neubau 1868/69 wurden viele davon aus Unterigling geholt.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Buchloer Zeitung vom 17.05.2019.

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