Polizeikontrolle
Verkehrsüberwachung auf der A96 bei Kißlegg: Mehrere Verstöße

Polizeikontrolle (Symbolbild)
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  • hochgeladen von Holger Mock

Arbeitsreich gestaltete sich die Arbeit des Verkehrskommissariats Kißlegg am Dienstagnachmittag auf der Bundesautobahn A96. Glücklicherweise blieb die Autobahn in dieser Zeit von Verkehrsunfällen verschont, im Rahmen von Verkehrskontrollen ergaben sich eine Vielzahl von Feststellungen, die das Verkehrskommissariat veranlassten, strafrechtliche Ermittlungen oder Bußgeldverfahren einzuleiten.

Die Palette der Verstöße war im Zeitraum 13.30 bis 18.15 Uhr recht umfangreich.

  • Um 13.30 Uhr wurde bei der Kontrolle eines Fernbusses an der Anschlussstelle Kißlegg ein 63-jähriger Serbe festgestellt, der sich zu lange im Schengengebiet aufgehalten und deshalb gegen die Bestimmungen des Ausländergesetzes verstoßen hatte.
  • Um 15.30 Uhr wurden bei der Kontrolle des 45-jährigen Lenkers eines Lkw mit Anhänger an der Anschlussstelle Leutkirch West die Überladung des Zugfahrzeuges um 23% und eine Vielzahl von technischen Mängeln festgestellt, weshalb das Fahrzeug einem Sachverständigen vorgeführt und von diesem als verkehrsunsicher eingeschätzt wurde. Im Zugfahrzeug fehlte das für den gewerblichen Güterverkehr erforderliche EG-Kontrollgerät.
  • Um 16.45 Uhr führte die Kontrolle eines Lkw mit Anhänger, beide Fahrzeuge mit je einem Pkw beladen, an der Anschlussstelle Kißlegg zur Feststellung, dass der Lkw um 21% überladen war und dass die Anhängelast um 48% überschritten wurde.
  • Um 17.00 Uhr führte die Überprüfung eines Seat an der Anschlussstelle Kißlegg zu der Feststellung, dass drei auf der Rücksitzbank sitzende Kinder im Alter von jeweils fünf Jahren nicht angegurtet waren. Gegen den verantwortlichen Fahrzeugführer erfolgte die Einleitung eines Bußgeldverfahrens. Ebenso für die mitfahrende Mutter der Drillinge, da sie als Erziehungsberechtigte auf der Fahrt ebenfalls Verantwortung für die Kinder trug.
  • Um 18.00 erfolgte an der Anschlussstelle Kißlegg die Überprüfung des Fahrzeugs eines im Rheingau-Taunus-Kreis ansässigen Bauunternehmers. Das Fahrzeug war mit drei Bauarbeitern besetzt. Es handelte sich um ukrainische Staatsangehörige mit einem in Polen ausgestellten Aufenthaltstitel, der jedoch nicht zu einer Arbeitsaufnahme in Deutschland berechtigt, weshalb gegen die drei Arbeiter Ermittlungsverfahren wegen illegalem Aufenthalt und illegaler Arbeitsaufnahme eingeleitet wurden.
  • Zum guten Schluss wurde gegen 18.15 Uhr ein Fahrradfahrer zwischen den Anschlussstellen Leutkirch West und Leutkirch Süd in Fahrtrichtung Lindau gemeldet. Kurz vor der Ausfahrt Leutkirch Süd trafen die Beamten des Verkehrskommissariats einen 20-jährigen Asylbewerber aus Kamerun an, der mit seinem Fahrrad auf dem Seitenstreifen der Autobahn in Richtung der Autobahnausfahrt fuhr. Der 20-Jährige war sich keiner Schuld bewusst, er gab an, Sport zu treiben und nach Wangen im Allgäu fahren zu wollen. Zur Weiterfahrt wurde er von der Bundesautobahn geleitet.

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