Tourismusgespräche
Zwei Allgäuer Hoteliers schaffen es, in der Nebensaison genauso viele Gäste zu haben wie in der Hochsaison

Im Allgäu weiß das jedes Kind: Während der Sommerferien wird die Region geradezu überrannt von Urlaubern. An Weihnachten und Neujahr brummt der Laden ebenfalls. Dazwischen gibt es aber auch die eine oder andere Saure-Gurken-Zeit, in der viele Hotelbetten leer bleiben.

Übelste "tote Hose" herrscht regelmäßig im November. Die Wissenschaft hat sogar herausgefunden, dass diese Saisonalität im Allgäu stärker ausgeprägt ist, als in allen andern Regionen Bayerns. Vor diesem Hintergrund fanden jetzt die "4. Allgäuer Tourismusgespräche - Praxis und Wissenschaft im Dialog" an der Hochschule Kempten statt.

Früher sehr wetterabhängig

Früher war das "Bergstüble" in Willis ein relativ normales Hotel, "ein sehr wetterabhängiger Betrieb, ein total schwieriges Geschäft", sagte Hans-Jörg Lingg. 1995 baute die Familie groß um und nannte das neue Haus "Bergkristall". 1997 schwappte dann die Wellness-Welle ins Allgäu. Hans-Jörg Lingg investierte abermals, schuf einen großen Spa-Bereich (benannt nach dem belgischen Badeort Spa, später auch gedeutet als "Sanus per aqua", Gesundheit durch Wasser) und einen überdachten Liegebereich für das Hallenbad. Somit war das Hotel weitgehend wetterunabhängig.

Welche Methode Marc Traubel in seinem Hotel in Balderschwang anwendet, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung vom 30.07.2015.

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