Gegner
Viele Hopfener gegen Mobilfunkmast am Fischerbichl

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Starker Gegenwind blies den Vertretern der Stadt Füssen sowie der Mobilfunkbetreiber bei einer Informationsveranstaltung am Montagabend über den Standort zweier Mobilfunkmasten aus Hopfen entgegen. Vor allem Hoteliers und Betreiber von Gesundheitsbetrieben meldeten sich zu Wort und machten ihrem Ärger über den geplanten Sender am Fischerbichl Luft: 'Der Mast ist optisch untragbar und wir befürchten eine Schädigung des Geschäfts', fasste Peter Hartung, Vorsitzender des Tourismusvereins Hopfen, die Bedenken zusammen.

Ein weiterer Mobilfunkmast soll am Galgenbichl entstehen. Die beiden neuen Standorte sind nötig, da der Pachtvertrag für einen Sender in Eschach in diesem Jahr ausläuft und nicht verlängert wird.

Auch gesundheitliche Bedenken wurden bei der Veranstaltung im Haus der Gebirgsjäger laut. So ließ sich eine Hopfenerin von Dr. Peter Nießen vom unabhängigen EMF-Institut in Köln, erklären, welche Folgen die Strahlung eines Mobilfunkmasts auf den Körper haben kann. Nießen erläutert, dass es eine thermische Wirkung gebe, die eine Erwärmung des Körpers zur Folge habe und schädlich sei. Sie trete allerdings erst bei einem Wert von 500.000 bis 1 Million Milliwatt pro Quadratmeter auf.

Im bewohnten Gebiet Hopfens sei durch den Sendemast am Fischerbichl jedoch lediglich eine Immission von 1 bis 2 Milliwatt pro Quadratmeter zu erwarten. Umstrittene und von der deutschen Gesetzgebung nicht anerkannt sei eine athermische Wirkung der Strahlung. Sie soll bei 'elektrosensiblen' Menschen bereits bei sehr geringen Werten zu Beschwerden führen.

Einen ausführlichen bericht lesen Sie in der Mittwochsausgabe, 15.4.2015, der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen.

Die Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu

Autor:

Katharina Müller aus Kempten

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