Krise
Unterallgäuer Milchbauern: Kein Ende der Durststrecke in Sicht

Nach den Jahren 2009 und 2012 erlebt das Unterallgäu, der viehreichste Landkreis Deutschlands, derzeit die dritte Milchpreiskrise – und sie ist länger und dramatischer als jemals zuvor: So stellte Romuald Schaber aus Petersthal, Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM), die Situation beim 'Milchbauernabend' in Sontheim dar.

Im Adlersaal, 'wo seit 1989 bereits so manche Schlacht geschlagen wurde', referierte Schaber über das Thema 'Milchmarktkrise – Wann ist ein Ende in Sicht?' Nach Aussagen Schabers, der auch Präsident des European Milk Boards (EBM) ist, handelt es sich um ein hausgemachtes Problem: Weltweit produzierten Bauern eine Milchmenge, die um rund vier Prozent zu groß ist.

Dabei stagniere die Nachfrage, weil beispielsweise hierzulande die Bevölkerung zunehmend älter wird. Um das Problem zu beseitigen, müsste jeder Bauer die Menge nur um einen verschwindend geringen Anteil senken, rechnete der Landwirt vor: Bei einer täglichen Milchanlieferung von 1.000 Litern gehe es für einen Bauern demnach um 20 Liter weniger.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe der Memminger Zeitung vom 05.12.2015.

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Autor:

Franz Kustermann aus Kempten

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