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Sparkasse fördert Projekte
Torffreie Erde leistet Beitrag zum Klimaschutz

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Bunte Blumenpracht, knackiges Gemüse und saftig grüne Pflanzen: Das ist für viele Gärtner oder Hobbygärtner ein Nonplusultra – für die Umwelt ist es Moorzerstörung pur. Denn Blumenerde besteht überwiegend aus Torf – dem Stoff, aus dem die Moore sind. Leonie Gisnapp suchte zwei Jahre lang nach der Antwort auf die Frage: „Geht es auch ohne Torf? Bringt Dünger Vorteile?" und gewann beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" den ersten Preis.

Torf: ein beliebtes Pflanzsubstrat für den Gartenbau, denn es speichert unglaublich gut Wasser und hat einen hohen Säuregrad. Somit ist dieser Nährboden, der den Mooren entzogen wird, ideal, um Pflanzen zu züchten. Laut dem Umweltbundesamt landen von den in Deutschland jährlich verbrauchten zehn Millionen Kubikmeter Torf rund zweieinhalb Millionen in den Blumentöpfen und -beeten von Freizeitgärtnern.

Was viele vielleicht nicht wissen: Der Abbau von Hochmoor zerstört die jahrhundert- bis jahrtausendalten Moore und somit den Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Außerdem: Durch die Entwässerung der Feuchtgebiete entweicht CO2 und es entfällt zudem ein wertvoller Speicher für das ⁠Treibhausgas⁠.

Es geht auch ohne

Leonies Ergebnis aus ihrer Forschungsarbeit: Gute Ernten hängen nicht davon ab, ob Torf eingesetzt wird. Damit trägt sie einen hervorragenden Beitrag zum Umweltschutz bei. Die 15-jährige Realschülerin aus Postmünster pflanzte Paprika- und Tomatenpflanzen in acht unterschiedlichen Erden an. Eine der Erden, die Referenzerde, war von einer Gärtnerei – mit Torf, und die anderen Erden waren eine Mischung aus ihrem eigenen Kompost bzw. Humus und verschiedenen Torfersatzprodukten. Zusätzlich hat sie die Erden in der Schule noch auf verschiedene Inhaltsstoffe getestet. Schließlich schloss sie 2020/21 ihre Forschungen ab und mischte zu dem Torfersatzprodukt noch Dünger bei. Wöchentlich dokumentierte sie das Wachstum, sowie die Anzahl der Blüten und Früchte. Die Erden analysierte sie zudem auf die Konzentration von Nitrit, Nitrat, pH, Ammonium, Phosphor und Kalium. Und letztendlich erbrachte sie durch ihr Durchhaltevermögen und Engagement den Beweis: "Mit dem geeigneten Torfersatzprodukt und dem passenden Dünger geht es auch ohne Torf"!

Dabei ist das so einfach: Jeder kann mitmachen

Die Bayerischen Sparkassen fördern Projekte wie "Jugend forscht" aus Mitteln des Reinertrags des PS-Sparens. PS ist die Lotterie der Sparkasse. Dabei geht bei jedem PS-Los ein Teil des Geldes automatisch auf ein Konto des Los-Käufers. Ein weiterer Teil kommt sozialen und regionalen Projekten zugute. An diesen oder anderen gemeinnützigen Projekten kann sich somit jeder beteiligen.

2020 stellten die bayerischen Sparkassen und ihre Stiftungen mehr als 39 Mio. Euro für gemeinnützige Vorhaben zur Verfügung. Förderschwerpunkte bildeten dabei Projekte in Kultur und Sport, Bildungsmaßnahmen und Vorhaben zur Verbesserung der Lebenssituation von hilfsbedürftigen Menschen.

Was kann man noch tun?

In Deutschland und Bayern ist der Torfabbau weitgehend eingestellt worden. In anderen Ländern werden aber weiterhin verstärkt Moore geplündert. So stammt ein großer Teil der in Deutschland verwendeten Torfe aus den baltischen und russischen Hochmooren, heißt es auf der Webseite des Verbandes BUND "Naturschutz in Bayern".

Um auf Torf zu verzichten, kann man Erde zum Beispiel selbst mischen: aus Gartenerde, reifer Komposterde, Laubkompost, Holz- oder Kokosfasern, Lehm und etwas Sand.
Oder dieses einfache, aber bewährte Rezept von Leonie für torffreie Erde verwenden:

  • 9 kg Kompost (z. B. eigener Kompost oder aus der Kompostieranlage)
  • 1 kg Tera Preta (selber machen ist sehr schwierig)
  • Alles gut vermischen und fertig ist die umweltfreundliche Erde!

Außerdem sollte man beim Erde-Kauf darauf achten, dass das Produkt wirklich torffrei ist. Das Gute: Es gibt mittlerweile viele torffreie Produkte von Firmen, die den Umwelt- und Moorschutz ernst nehmen. Es ist einfach, selbst einen Beitrag zum Schutz der Moore und somit zum Schutz des Klimas zu leisten. Im Einkaufsführer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) – Friends of the Earth Germany, finden Sie alle nötigen Informationen dazu.

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Dieses und andere Projekte mit einem Loskauf beim PS-Sparen und Gewinnen der Sparkasse Allgäu unterstützen und für sich selbst die Chance auf attraktive Gewinne nutzen. Bei einer der letzten Sonderauslosungen gewann einer unserer Kunden den Sonderpreis "VW E-up!".

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