Anzeige

Griaß di‘ Allgäu Sommerausgabe 2020
Geniale Aussicht auf der Enzianhütte

2Bilder

Mei Huimat: Wer sich die Enzianhütte bei Oberstdorf als Ziel einer Wanderung setzt, ist für einen Moment dem Himmel ganz nah.

Gute Voraussetzungen sehen an diesem Tag ein bisschen anders aus – aber egal: Vor der Tour zur Enzian-Hütte hat es fast zwei Tage lang durchgeregnet. An diesem Tag scheint zum ersten Mal die Sonne. Wirklich nicht optimal, da diese Strecke selbst bei guten Bedingungen hohe Trittsicherheit erfordert. Aber es ist eben längst Tradition, dass wir jedes Jahr zum Abschluss der Saison auf die Enzianhütte zum Mittagessen gehen. Und es wird sich wieder einmal lohnen. Wir nehmen den ersten Bus in Oberstdorf bis zur Alpe Eschbach (Endstation) und starten ab dort unsere Tour. An der ersten Gabelung halten wir uns links Richtung Berggasthof Einödsbach (1 142 Meter), den wir über einen breiten Kiesweg nach circa 20 Minuten erreichen. Ab hier teilt sich der Weg Richtung Waltenbergerhaus oder – unsere Wahl – zur Enzianhütte (beziehungsweise weiter Richtung Rappenseehütte und Mindelheimer Hütte). Der Weg führt durch ein heimeliges Waldstück mit Wasserfall, den wir über eine Brücke passieren.

Wegen der verregneten Vortage ist die Luft klar und scheint irgendwie sauberer zu sein als sonst. Wir genießen jeden Atemzug. Hatten die Regentage doch etwas Gutes. Es geht über Wurzeln und nasse Streckenabschnitte durch den Wald und stetig bergauf. Nach diesem ersten Anstieg von rund 150 Höhenmetern erreichen wir die Petersalpe.

Der Weg verläuft nun durchs Gebüsch serpentinenartig nach oben. Überquert werden muss ein kleiner Tobel. Stellenweise ist es eine Herausforderung, über die etwas rutschigen Felsbrocken zu kraxeln. Konzentration ist gefragt.

Nach diesem steilsten Abschnitt haben wir freie Sicht auf die Berge. Teilweise bleiben wir mit den Schuhen ein bisschen im Matsch stecken, doch unsere Stöcke geben uns perfekten Halt. Der schmale und oft schmierige Weg ist stellenweise ausgesetzt und besonders bei Nässe ein wenig, na ja, hinterfotzig. Ein atemberaubender Ausblick ins Stillachtal ist die Belohnung, bevor wir das letzte kurze und steile Stück in Angriff nehmen. Das Ziel ist schnell erreicht und wir genießen erneut ein grandioses Panorama (Richtung Mindelheimer Klettersteig, Lechtal und Oberstdorf). Ein Wegweiser gibt hier Tipps für weitere Touren. Beispielsweise den Weg zum Rappensee mit Blick zum Hochrappenkopf (links) und zum kleinen Rappenkopf.

Bei unserer Ankunft auf der Enzianhütte sind wir die ersten Gäste auf der Alpterrasse am Fuße des Linkerskopf (2 455 Meter) ...

Die gesamte Reportage können Sie in der Print-Ausgabe Griaß di‘ Allgäu Sommer 2020 lesen.

Text und Fotos: Nicole Uhlemair

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by Gogol Publishing 2002-2020

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen