Allgäu
«Wir werden die Liga halten»

Nachgefragt bei Fussballprofi Michael Mutzel Nach der Pokal-Pleite vom Dienstag (0:1 gegen den Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden) startet Michael Mutzel mit dem Fußball-Bundesligisten Karlsruher SC am Sonntag beim VfL Bochum in die Rückrunde. Volker Knopf hat sich mit dem defensiven Mittelfeldmann aus Greimeltshofen bei Memmingen unterhalten.

Herr Mutzel, der KSC hat in der Winterpause Marco Engelhard und Giovanni Federico verpflichtet. Im Pokal waren beide - vorsichtig gesagt - eher schwach

Michael Mutzel: Ich bin trotzdem überzeugt, dass Giovanni die Qualität hat, in den entsprechenden Situationen die Tore zu machen. Im Abschluss ist er sehr präzise. Und Marco bringt uns ebenfalls weiter.

Sie gelten zwar als gesetzt, aber freut man sich wirklich über so viel Konkurrenz im Mittelfeld?

Mutzel: Ohne wenn und aber - ja. Konkurrenz ist immer gut und bringt uns alle weiter. Zudem bin ich selbstbewusst genug, um davon auszugehen, dass ich, wenn ich fit bin, spielen werde. Ich denke, ich habe auch in der Vorrunde ordentliche Leistungen gebracht und bin immer bestrebt, dem Team zu helfen.

Was macht Sie denn optimistisch, dass der KSC am Ende die Klasse hält?

Mutzel: Die Qualität der Mannschaft, auch wenn in der Vorrunde einiges schief gelaufen ist. Wir könnten deutlich mehr Punkte haben, wenn wir nicht unnötig Spiele hergegeben hätten. Spielerisch brauchen wir uns nicht zu verstecken. Ich bin davon überzeugt, dass wir die Liga halten werden.

Hätten Sie vor der Saison gedacht, dass man mit 13 Punkten nach der Hinrunde nicht mal auf einem Abstiegsplatz steht?

Mutzel: Das hätte wohl niemand gedacht. Es gibt nun mal eine Kluft zwischen den Vereinen, die viel Geld haben und denen, die nicht so viel haben. Wichtig ist jetzt, dass wir gut in die Rückrunde starten und gleich aus Bochum etwas Zählbares mitbringen. Gegen die direkten Konkurrenten sind die Punkte doppelt wichtig.

Im Trainingslager in der Türkei standen Sie kurz vor einer körperlichen Auseinandersetzung mit ihrem Stürmerkollegen Kapllani. Wie kam es dazu?

Mutzel: Ach, das passiert schon mal, wenn kurzzeitig Lagerkoller aufkommt. Wir haben uns aber schon wieder die Hand gegeben, das ist aber längst abgehakt. Blöd halt nur, dass da ein paar Journalisten herum standen (lacht).

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