Weiler
Wiedersehen mit Ex-Klub gleich zum Saisonauftakt

Die Fußball-Landesliga beginnt gleich mit einem echten Knaller: Der FV Rot-Weiß Weiler empfängt den FC Wangen am heutigen Samstag zum Lokalderby in heimischen Raiffeisenbank-Stadion (Anpfiff 15.30 Uhr).

Mit der nun beendeten viereinhalbwöchigen Vorbereitung ist FVW-Trainer Werner Tangl nicht ganz zufrieden. «Wegen der Relegation hatten wir nur eine sehr kurze Regeneration. Außerdem haben wir viele Verletzte zu vermelden.» So fehlen zum Saisonauftakt mit Kapitän Alexander Dreier, Hubert Sinz, Stefan Weidle, Günay Akdemir und Neuzugang Matthias Martello gleich fünf Spieler. Während alle Testspiele gewonnen werden konnten, sind die Rot-Weißen aus dem WFV-Pokal ausgeschieden (2:6 gegen den VfB Friedrichshafen).

Ein besonderes Spiel wird das Derby für die Neuzugänge, die vom heutigen Gegner aus Wangen gekommen sind. Die Stürmer Sascha Mehre und Rene Cientanni sind deshalb hoch motiviert gegen ihren Ex-Verein. Sie sagen aber auch, dass «ein hoher Druck» auf ihnen laste. Sie hoffen, bereits im ersten Spiel mögliche Kritiker verstummen lassen zu können - und zwar mit Toren.

«Auch wenn Wangen mit Sicherheit zu den Favoriten der Liga zählt, wollen wir unseren Heimvorteil nutzen und die drei Punkte in Weiler behalten», gibt Tangl klar vor. Er erwartet für heute «ein tolles Derby mit interessantem und schnellen Landesliga-Fußball».

Nach vier Wochen Vorbereitung mit 29 Trainingseinheiten und einem viertägigen Trainingslager in Tschagguns hat Trainer Herbert Breher aus insgesamt 40 Spielern seinen 22-köpfigen Kader für die Landesliga zusammengestellt. «Es sind sehr viele technisch gut ausgebildete Fußballer», urteilt Breher über seine runderneuerte Truppe, deren Durchschnittsalter bei etwa 21 Jahren liegt.

Ob die spielerischen Mittel allerdings ausreichen werden, um den angestrebten vorderen Tabellenplatz zu erobern, darüber wagt Breher ungern eine Prognose. «Probleme haben wir sicherlich im körperlichen Bereich, in der Robustheit, im Zweikampfverhalten, in der Kampfstärke.» Dafür lobt der Trainer vor seiner vierten Saison an der Seitenlinie die Stimmung und den Zusammenhalt beim Verbandsliga-Absteiger: «Der Spaß am Training und am Fußball ist zurückgekehrt.»

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