Wieder im Tabellenkeller

Weilerl sgö l Kurioses schon vor dem Spiel: Die Gäste aus Rangendingen hatten den Weg aus dem Zollernalbkreis bereits fast gemeistert. Bis nach Lindenberg war der Bus mit Spielern und Fans den Weg problemlos gekommen. Die dortige Umleitung machte das Navigationssystem aber nicht mit. Es lotste den Busfahrer zurück nach Wangen und erst über diesen «kleinen» Umweg ins Raiffeisenbank-Stadion. Eine knappe halbe Stunde vor Spielbeginn kam das Team erst an.

Die arg kurze Aufwärmphase merkte man den Gästen auch an. Der FV Rot-Weiß Weiler war die spielbestimmende Mannschaft, ohne dabei lange Zeit richtig gefährlich in Richtung gegnerisches Tor zu kommen. Die erste gute Möglichkeit hatte nach knapp 20 Minuten Dieter Limberger, dessen Distanzschuss von unsicheren Torhüter Frank Wannenmacher abgewehrt werden konnte. Kurz danach scheiterte Patrick Bentele im Sechzehner am Schlussmann. Spätestens nach einem weiteren Fernschuss von Timm Lingg und einem Flugkopfball Limbergers war das Führungstor überfällig. Dieses blieb aber auch Mittelfeldspieler Tobias Karg vorenthalten, der wohl die zwei besten Möglichkeiten auf Weilerer Seite besaß.

Erst traf ein von ihm getretener Freistoß aus 18 Metern nur die Latte, vier Minuten später köpfte er am langen Pfosten aus vier Metern am Kasten vorbei.

Wie sich so etwas im Fußball rächen kann, bewies der SVR. Die erste Chance der Gästeelf konnte Keeper Michael Kinzelmann nach fast 45 Spielminuten noch gut parieren. Den folgenden Eckball aber nicht mehr: Ein Kopfball von Timo Gulder brachte die 1:0-Führung mit dem Halbzeitpfiff.

«Der Knackpunkt war das späte Gegentor in der ersten Halbzeit», resümierte Trainer Markus Wagner nach der Partie. Denn in der zweiten Hälfte konnte der FVW dann nicht mal ansatzweise an die ordentliche Leistung der ersten Spielhälfte anknüpfen. Die Aktionen nach vorne wurden viel zu hektisch, die Abspielfehler mehr und die Aktionen der Gäste immer gefährlicher.

Diese taten insgesamt nicht mehr als nötig war, was an diesem Fußballnachmittag aber reichte. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Marco Schmid mit einem abgefäschten Freistoß auf 2:0. Den Endstand zum 3:0-Sieg für den Aufsteiger besorgte Marc Haug im Nachschuss.

Einstand von Heim und Akdemir

«Wir haben einfach schlecht gespielt», zeigte sich Wagner nach der Begegnung angeschlagen. Die jüngsten zwei Niederlagen haben die Westallgäuer wieder in den Tabellenkeller gespült. Somit gab es auch keinen guten Einstand für Routinier Hansi Heim und Neuzugang Günay Akdemir, die wegen der Personalnot ihr Saisondebüt gaben. Und alles nur, weil das Navigationssystem des FVW vor allem in der ersten Halbzeit nicht das gegnerische Tor finden wollte.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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