Großbardorf
Wieder ein spätes Tor, wieder drei Punkte

Langsam wird die Erfolgsserie des FC Memmingen den Verantwortlichen selbst ein bisschen unheimlich. Das 1:0 (0:0) beim Regionalliga-Absteiger TSV Großbardorf war der sechste Sieg in Folge. Wieder war es ein später Treffer, der den Erfolg bescherte.

Diesmal war es Candy Decker (88.). Nach dem besten Saisonstart der Vereinsgeschichte (acht Siege aus neun Spielen) stehen die Allgäuer weiter klar an der Spitze der Fußball-Bayernliga und führen das Feld mit sechs Punkten Vorsprung vor der SpVgg Unterhaching II an.

Candy Decker köpft an die Latte

Der FCM lebt die alte Sepp-Herberger-Weisheit, wonach ein Spiel eben 90 Minuten dauert, in beeindruckender Weise vor. Schon zum vierten Mal – nach Buchbach, Bad Kötzting und Rain – setzte das Team in den Schlussminuten den Siegtreffer. Es war, wie schon mehrfach in dieser Runde:

Großbardorf mühte sich eine halbe Stunde, hatte durchaus gute Möglichkeiten, traf aber nicht. Torjäger Wajos Dinudis (6.) und Hermann Mantlick (23.) scheiterten an FCM-Torhüter Karl Kögel. Dann klopfte Memmingen an: Nach einem Späth-Freistoß traf Candy Decker (29.) per Kopf die Latte. Sekunden vor der Pause reagierte Christoph Mangler nach einer Knuth-Flanke zu hektisch.

Memmingen nahm in der zweiten Hälfte das Heft mehr und mehr in die Hand. Die Gäste hatten Pech bei einem Kahric-Kopfball (53). Der auf der linken Außenbahn stark spielende Maximilian Knuth (59.) vergab nach einer Mangler-Flanke aus drei Metern, als er den Ball zu spät sah. Aber auch Glück war im Spiel, weil Großbardorfs Markus Herbert (56.) nach einer Ecke am Ball vorbeisegelte und Markus Leicht (71.) den Pfosten traf.

In der hektischen Schlussphase, in der die Hausherren viel wollten und vehement nach vorne spielten, reagierte TSV-Torhüter Marcel Wehr (FCM-Coach Kahric: 'Er hat stark gehalten') gegen Daniel Böck aus kurzer Distanz noch glänzend (87.). Nach einem Eckball war er aber machtlos. Böck traf mit einer verunglückten Flanke den Pfosten, Johannes Rehm setzte nach und Decker drückte den Ball über die Linie.

Lob vom Trainer der Gastgeber

Kahric nahm den Siegtreffer mit Genuss hin: 'Trotz des Spiels unter der Woche sind wir über volle 90 Minuten wieder Tempo gegangen. Der Lauf, den wir derzeit haben, ist unbeschreiblich. So etwas haben wir noch nie erlebt.' Das Lob seines Gegenüber Schmitt ging auch noch runter wie Öl: 'Wir haben heute gegen den bisher stärksten Gegner in dieser Runde gespielt.'

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