Wasserball
Wasserball: SSV Ulm-Memmingen unterliegt München mit 7:8

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Knapp am ersten Heimsieg in der Zweiten Bundesliga vorbei geschrammt sind die Wasserballer des SSV Ulm-Memmingen im letzten Saisonspiel: Der SG Stadtwerke München unterlagen sie mit 7:8 (2:1; 2:3; 1:2; 2:2).

Vor eigenem Publikum wollte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Leißa zumindest nochmals an die zuletzt aufsteigende Form anknüpfen und eventuell den ersten Heimsieg einfahren. Insgesamt konnte Leißa bis auf Baiocco, Kehrle und Keim auf den kompletten Kader zurückgreifen, was seine Vorhaben durchaus erleichterte.

So begann die Partie auch gleich nach dem Geschmack der Ulm-Memminger, die nach eineinhalb Minuten durch Christian Fromm in Führung gingen. Im weiteren Verlauf erarbeiteten sich beide Mannschaften Torchancen, aber es dauerte bis zur sechsten Spielminute, ehe die Gäste Ulm-Memmingens Torhüter Michael Barisch zum ersten Mal überwanden.

Marcel Frommel nutzte kurz darauf eine Überzahlsituation zum 2:1, was zugleich der Spielstand nach dem ersten Viertel war. Im zweiten Spielabschnitt konnte sich keines der beiden Teams einen Vorteil verschaffen, sodass man sich mit einem 4:4 in die Halbzeitpause verabschiedete.

Nervosität nimmt zu

Im dritten Viertel waren es die Gäste, die jeweils ein Tor vorlegten, nach 24 gespielten Minuten aber nur mit 6:5 in Front lagen. Den Spielern um Kapitän Markus Adolph war die Chance durchaus bewusst, bei diesem engen Ergebnis das Blatt noch zu wenden, aber ihre Nervosität nahm von Minute zu Minute zu. Den Zuschauern bot sich ein spannendes letztes Viertel, in dem die Ulm-Memminger zum 6:6 und zum 7:7 ausglichen. Es gelang ihnen aber nicht mehr, den Gegentreffer zum 7:8 in der vorletzten Spielminute zu egalisieren.

Die Münchner spielten geschickt die Zeit herunter und entführten somit die letzten beiden Punkte der Saison.

Am Ende einer langen und anstrengenden Runde verabschiedete sich der SSV Ulm-Memmingen mit einem unterhaltsamen Spiel von seinen Fans. Insgesamt verlief die Saison nicht ganz so wie geplant, aber die Mannschaft ließ erkennen, dass einige Konkurrenten in der Zweiten Bundesliga Süd für sie durchaus in Reichweite sind.

Nun bleibt abzuwarten, ob der SSV auch in der kommenden Saison wieder in der zweithöchsten deutschen Spielklasse antreten wird. Das hängt unter anderem vom Aufstiegsturnier zur Ersten Bundesliga ab, aber auch davon, wie viele Mannschaften aus den Oberligen der verschiedenen Landesverbände in die Zweite Liga möchten.

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