Squash
Um die Ehre, vor allem aber um den Klassenerhalt

Die 2. Squash-Bundesliga ist attraktiver denn je. Nach dem freiwilligen Abstieg aus der ersten Liga der TBS Sharks Augsburg und des 1. Erlanger SC wurde das Unterhaus aus bayerischer Sicht sportlich kräftig aufgewertet, zum anderen wird die direkte Antwort gegeben, wer die beste Mannschaft in Schwaben ist. Genauen Aufschluss gibt es am Samstag ab 13 Uhr in Augsburg, wenn der 1. SC Kempten um Trainer Norbert Mayr auf die Gastgeber TBS Sharks Augsburg und den Aufsteiger Königsbrunner SC trifft.

«Es ist eine Frage der Ehre, ganz klar», sagt Mayr (40). «Vielmehr geht es uns aber darum, den Klassenerhalt zu schaffen.» Nach sechs Spieltagen stehen die Allgäuer mit drei Siegen und drei Niederlagen auf dem scheinbar sicheren fünften Platz unter zehn Mannschaften. Da aber zwei, eventuell drei Teams absteigen müssen, ist das Polster nach hinten dünn. «Wir dürfen uns keinen Ausrutscher erlauben», sagt Mayr, der weiß, «dass gegen Augsburg wohl nichts drin ist.»

In guter Ausgangsposition

Umso mehr Stellenwert kommt dem Derby gegen Königsbrunn zu. «Das sollten wir gewinnen oder zumindest zwei Punkte holen», so Mayr. Zur Erklärung: Den zweiten Punkt bei einem Remis erhält das Team, das mehr Sätze gewonnen hat. Bei Satzgleichheit entscheiden dann die gewonnenen Einzelpunkte.

Zuversichtlich stimmt Mayr, dass der südafrikanische Profi Stephen Coppinger (25) nach dem Brasilien-Trip (er verbesserte sich nach dem Sieg in Sao Paulo auf Platz 43 der Weltrangliste) einsatzbereit ist.

«Mit ihm sind wir in erster Linie im Spiel gegen Königsbrunn in einer guten Ausgangsposition.» Zudem wird Routinier Rainer Böck (41) sein Saisondebüt hinter Coppinger und Georg Pickl (24) an Position 3 geben. Ob Timo Wernhard (26) oder Johannes Herz (16) an Position 4 spielt, lässt Mayr offen. «Einer kommt gegen Augsburg, einer gegen Königsbrunn zum Einsatz.»

Trotz aller Rivalität bleibt Mayr gelassen, was die Einschätzung der Möglichkeiten angeht. «Augsburg dürfte wohl zu stark sein», sagt er. «Was mich ein wenig wundert: In der ersten Liga haben sie kaum mit Profi gespielt, in der zweiten Liga dagegen schon.» Der Finne Olli Tuominen (30/Helsinki), derzeit auf Platz 21 der Weltrangliste, wird dabei auf Coppinger treffen.

«Normalerweise hat Stephen keine Chance, da eine Lücke zwischen ihnen klafft. Aber wenn Tuominen einen schlechten Tag erwischt, kann er auch verlieren», sagt Mayr. Dann könnte die Frage nach den Kräfteverhältnissen in Schwaben auch zu Gunsten der Allgäuer ausfallen

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