Überzeugende Gesamtleistung

Starbulls Rosenheim - EV Füssen 5:3 (3:2, 2:1, 0:0) Eine Auswärtsniederlage gegen den Tabellenersten der Eishockey-Oberliga, Rosenheim, musste der EV Füssen gestern Abend akzeptieren.

Das Spiel fing gut für die Füssener an, denn nach eineinhalb Minuten erzielte Armin Wurm in Überzahl den Führungstreffer. Erwartungsgemäß kam jedoch Rosenheim stark auf und die Hintermannschaft sowie Torhüter Thomas Zellhuber hatten alle Hände voll zu tun. Ein Schuss von der blauen Linie sorgte für Irritationen, Michael Rohner schaltete am schnellsten und verwandelte zum 1:1. Das 2:1 glich Markus Vaitl nur 31 Sekunden später aus. Und kaum eine Minute später war dann wieder Rosenheim durch Dylan Stanley dran mit dem 3:2. Zwei Überzahlsituationen führten bis zur Drittelpause nicht zum erhofften Erfolg für die Leoparden. Im zweiten Abschnitt brach das Unglück über den EV Füssen herein, als eine wahre Strafzeitenflut durch teils dumme Fouls ausgesprochen wurde. So kam es jeweils in Überzahl zu zwei Treffern für Rosenheim. Als dann Ricky Helmbrecht von hinten heftig gegen die Bande gecheckt wurde, gab es auch für Paul Weismann eine Spieldauer-Strafe, aus der Füssen mit dem dritten Tor durch Doug Orr Nutzen zog. Das letzte Drittel blieb torlos - zu sehr hatten sich die Spieler des EV Füssen gegen Rosenheim verausgabt. l ter l

EV Landsberg 2000 - ESV Kaufbeuren 2:5 (1:2, 0:1, 1:2)

Im ersten Saison-Derby gegen den EV Landsberg 2000 gelang dem ESV Kaufbeuren gestern Abend ein überzeugender 5:2-Auswärtssieg.

Während sich die Kaufbeurer nach 33 Sekunden nach einem ordentlichen Handtor schon zu früh freuten, hatte der EV Landsberg in der vierten Minute Grund zum Jubeln. Alex White war der Kaufbeurer Abwehr entwichen und erzielte das 1:0. Die Joker hatten mehr Spielanteile, doch mussten sie bis zur 14. Minute warten ehe Thorsten Rau, nach schöner Vorarbeit von Michael Hess, den 1:1-Ausgleich gelang. Große Spielübersicht zeigte wiederum Jordan Webb beim 2:1 für den ESVK. Nach einer angezeigten Strafe verzögerte er geschickt das Spiel, bis Daniel Schury als sechster Feldspieler auf das Eis kam und den Puck unhaltbar in die Maschen hämmerte. Gestärkt durch diese Führung hatten die Joker auch im Mitteldrittel deutlich mehr Spielanteile. Gefahr vor dem Tor von Leonardo Conti entstand eigentlich nur bei Strafzeiten für den ESVK. Dagegen versäumten es die Joker, mehr Kapital aus ihrer Überlegenheit zu schlagen. Dass außer dem 3:1 von Rob McFeeters nicht mehr Zählbares heraussprang, lag auch an der Verspieltheit der Kaufbeurer im Abschluss. Nach dem frühen Anschlusstreffer von Jordie Preston in der 42. Minute keimte bei den Gastgebern kurzzeitig Hoffnung auf. Doch mit dem dritten Überzahltor von Rob McFeeters zum 4:2 nur wenig später bekam die Landsberger Euphorie wieder einen Dämpfer. Das erste Saisontor von Tobias Kastenmeier zum 5:2-Endstand komplettierte eine überzeugende Gesamtleistung des ESV Kaufbeuren. l tsc l

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