Handball
TV Immenstadt schafft den Klassenerhalt in der Landesliga

Am Donnerstag hatten sich die Immenstädter mit dem 32:13 und dem 19 Tore Vorsprung die denkbar beste Voraussetzung für das Rückspiel am Samstag erarbeitet. Es war aber zu erwarten, dass sich Amberg nicht noch einmal mit einer solch desolaten Leistung präsentieren wird. Auf Immenstädter Seite war es die Frage, inwieweit bei diesem großen Vorsprung der Kopf der Spieler mitspielt.

Gleich zu Beginn ging Amberg mit 2:0 in Führung und zeigte mit wesentlich flexiblerem Angriffsspiel, dass der Donnerstag ein Versehen war. Die Schiedsrichter setzten sich bereits in den ersten Minuten in Szene und gaben gelbe Karten, Strafwürfe und Zwei-Minuten-Strafen am laufenden Band.

Von den ersten sieben Treffern der Amberger wurden sechs durch Sieben-Meter erzielt, und es gelang denn Immenstädtern, nur schwer den Anschluss zu halten. Diesmal gestalteten die Amberger das Spiel und brachten mit einer sehr offensiven Abwehr die Gäste aus dem Konzept.

Der Immenstädter Angriff glänzte mit Ideenlosigkeit, die schnellen Tore machte Amberg – und schaffte es bis zur Pause, den Vorsprung auf 16:11 auszubauen.

Spielerisch war es beiden Seiten nur selten möglich ins Spiel zu finden, nicht zuletzt durch übertriebene und nicht nachvollziehbare Entscheidungen der Unparteiischen.

Die zweite Halbzeit begann ebenso hektisch wie die erste geendet hat, aber Immenstadt schaffte es trotz 'offensiver Manndeckung' und etlicher technischer Fehler den Abstand einigermaßen aufrechtzuerhalten. Mitte der zweiten Hälfte kam aber bei den Ambergern und ihren Anhängern noch einmal Hoffnung auf, denn die Hausherren zogen das Tempo noch einmal an und konnten auf 29:20 erhöhen.

Es hätte für die Immenstädter in dieser Phase brenzlig werden können, wenn Amberg jetzt nicht wichtige Torchancen ausgelassen hätte. Fünf Minuten vor Ende, beim Stand von 31:20 waren dann aber die letzten Hoffnungen der Amberger dahin, den Komplettausfall des Hinspiels zu korrigieren.

Beim Stand von 36:23 kam dann der rettenden Schlusspfiff – und Immenstadt durfte sich als Sieger der Relegationsspiele mit einer Tordifferenz von sechs Toren feiern lassen.

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