l twß l
TSV Kottern macht Weg frei für eine JFG

Sie war mit Spannung erwartet worden, die außerordentliche Mitgliederversammlung der Fußball-Abteilung des TSV Kottern. Einziges Thema: eine mögliche Kooperation mit dem alten Rivalen FC Kempten - zumindest im Jugendbereich. Am Ende war das Ergebnis aber deutlicher als erwartet: 90 Prozent der anwesenden Mitglieder stimmten für, nur zehn Prozent gegen eine Jugendfördergemeinschaft bei den D- bis A-Junioren.

«Sehr ruhig und konstruktiv» sei diskutiert worden, sagt Kotterns Abteilungssprecher Thomas Biermaier. Natürlich hätten einige im Verein Bedenken und Sorgen gehabt, letztlich seien die Vorteile einer JFG aber von allen erkannt worden, sagt Biermaier. «Wir haben den ersten Schritt gemacht, jetzt ist am nächsten Donnerstag der FC Kempten an der Reihe», spielt Biermaier darauf an, dass nun auch das Okay der FCK-Mitglieder kommen muss, bevor eine Satzung ausformuliert und alle Trainer- und Vorstandsposten besetzt werden.

Keine Fusion bei Männern

Hannes Feneberg, Präsident des Gesamtvereins TSV Kottern, betonte allerdings noch einmal, dass es «keine Fusion im Senioren-Bereich geben wird, solange ich beim TSV Kottern etwas zu sagen habe.»

Elternabend Anfang März

Anfang März, erklärt Biermaier, werde man die Eltern von rund 200 Kotterner Jugend-Fußballern aller Altersklassen über die neue Jugendfördergemeinschaft und deren direkte Auswirkungen informieren.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ