Eishockey
Thomas Sabautzki vom SG Lindenberg/Lindau 1 b wird Hauptverantwortlicher in der Bezirksliga

Die Sonne scheint, und dennoch ist mächtig was los am Eisplatz. Im Hintergrund lackiert Rudi Epp seine Eismaschine neu in stechendem Rot, weitere fleißige Helfer wuseln über die Spielfläche, die später einmal mit einer dicken Eisschicht überzogen sein wird.

Die Anzeige wartet auf ihren ersten Einsatz und im Schatten des Vereinsgebäudes, dessen Dach blau schimmert und an eine Eisscholle erinnern soll, sitzt Thomas Sabautzki und spricht über die << Herausforderung >>, die ihn erwartet und die er gerne annimmt.

Der 39-Jährige mit den beeindruckenden Tattoos, der sich früher als erfolgreicher Boxer in der Bundesliga und in der Nationalmannschaft einen Namen gemacht hatte, ist der neue Trainer der Spielgemeinschaft TV Lindenberg und EV Lindau 1b (kurz: SG Lindenberg/Lindau 1b). << Ich habe zwar selbst nie richtig Eishockey gespielt, aber es ist immer eine große Leidenschaft für mich gewesen >>, sagt der gebürtige Lindenberger, der mittlerweile in Scheidegg wohnt.

Bereits vergangene Saison ging Sabautzki dem eigentlichen Trainer Matthias Köhler zur Hand. Er hat Trainingseinheiten geleitet, war bei einigen Spielen dabei - was man als Co-Trainer eben so macht. Als dann klar wurde, dass Köhler nicht weitermachen würde, fiel die Wahl auf Sabautzki. << Wir wollten einen Trainer, der sich mit der Sache hier richtig identifiziert >>, beschreibt Klaus Huber von der Eishockey-Abteilung des TV Lindenberg.

Hauptziel: Teambuilding

Auf Sabautzki wartet eine Menge Arbeit. Das ist ihm bewusst. In der vergangenen Saison gab es 17 Niederlagen in 20 Spielen, teils zweistellig, die Mannschaft wurde Letzter in der Bezirksliga West, der untersten Spielklasse. << Der Zusammenhalt hat gefehlt. Es gibt einen Haufen Talente in der Mannschaft, aber die haben nicht immer richtige Einstellung gefunden >>, hat der 39-Jährige ausgemacht.

Das habe dazu geführt, dass sich die Spielgemeinschaft häufig selbst geschlagen und um bessere Resultate gebracht hat. Sein Hauptziel lautet deshalb: Teambuilding. Die Mannschaft soll sich finden - und nach Möglichkeit nicht wieder Letzter werden. << 60 Minuten Zusammenhalt auf dem Eis - darauf kommt es an >>, sagt der Mechaniker, der vom Verein die Trainerlizenz finanziert bekommen hat. Er hofft dabei auf eine stärkere Verzahnung mit dem Bayernligateam des EV Lindau durch << Pendelspieler >>, die in der Bezirksliga Spielpraxis sammeln können.

Auch im Jugendbereich hat der TVL die Weichen gestellt. Als neuer Headcoach kümmert sich Peter Zeiske (48) aus Wangen um die Jugend. Er war letztes Jahr Trainer der Kleinschüler. Derzeit spielen rund 30 Kinder zwischen fünf und 15 Jahren in Lindenberg Eishockey, aktiv und in Trainingsgruppen.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by Gogol Publishing 2002-2019