Wasserball
Süddeutscher Meister für SSV Ulm-Memmingen eine Nummer zu groß

Mit einer 9:15-Niederlage (0:4, 2:5, 4:2, 3:4) gab es für den SSV Ulm-Memmingen im Spiel gegen den SV Cannstatt II nichts zu holen - für die Gäste dagegen gab es in der Zweiten Bundesliga Süd den Titel des Süddeutschen Meister.

Schon vor Anpfiff war klar, dass es in diesem Spiel in erster Linie um Schadensbegrenzung geht. Der SV Cannstatt II reiste mit der Möglichkeit an, in Ulm durch einen Sieg den ersten Tabellenplatz zu erklimmen - was gleichzeitig die Süddeutsche Meisterschaft bedeutet. Dementsprechend gut besetzt traten die Gäste im Lothar-Schultheiß-Bad an.

Im Hinspiel waren die Ulm-Memminger mit einer stark dezimierten Mannschaft mit 2:19 unter die Räder gekommen - das wollten sie in diesem Spiel verhindern. Immerhin konnte Trainer Wolfgang Leißa diesmal annähernd in Bestbesetzung antreten.

Im ersten Viertel sahen sich die Spieler um Kapitän Markus Adolph gleich mit mehreren Problemen konfrontiert. Zum einen mit der tief stehenden Sonne, zum anderen mit den spielstarken Gästen und hier vor allem mit deren Center Nenad Stojcic. Nach gut einer Spielminute lag der SSV Ulm bereits mit 0:2 zurück. Zur ersten Viertelpause stand es 0:4. Im zweiten Abschnitt änderte sich nicht viel am Spielverlauf, sodass das Spiel bereits beim Halbzeitstand von 2:9 für die Gäste entschieden war.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Ulm-Memminger die Sonne im Rücken und somit ein Problem weniger. Die Cannstatter schalteten auch einen Gang zurück, was der SSV Ulm sofort in Zählbares umsetzen konnte und auch besser ins Spiel kam. Der dritte Spielabschnitt ging mit 4:2 an die Heimmannschaft. Nicht zuletzt auch das Verdienst von Michael Barisch im Tor, der immer wieder mit starken Paraden glänzte.

Im letzten Viertel gingen die Gäste trotz einer 11:6-Führung dann auf Nummer sicher.

Frommel bester Torschütze

Die Ulm-Memminger erarbeiteten sich dennoch einige Torchancen und konnten sich am Ende über ein respektables Ergebnis gegen den Klassenprimus freuen. Marcel Frommel konnte sich dabei mit fünf Treffern als bester Torschütze auf Ulm-Memminger Seite auszeichnen.

Zum letzten Saisonspiel tritt der SSV Ulm-Memmingen nochmals vor heimischer Kulisse an und trifft dabei am Samstag, 2. Juli ab 19 Uhr auf die SG Stadtwerke München.

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