Fußball
Sportakademie - Vom Integrationslotsen bis zum FC Augsburg

Die Freude ist Heinz Burzer, dem geschäftsführenden Vorstand der SpVgg Kaufbeuren, immer noch anzumerken, wenn er über die Verleihung des Integrationspreises des DFB vor gut einer Woche erzählt. «Die haben in Düsseldorf da schon etwas hergemacht», sagte er am Montagabend bei der offiziellen Vorstellung der «Sportakademie» der SVK. Der Preis selbst thronte dabei stets vorne auf einem Tisch. Lob und Anerkennung für den ersten Preis sprach auch Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse aus: «Herzlichen Glückwunsch zur deutschen Meisterschaft in Sachen Integration», sagte er und fügte hinzu: «Das ist ein Preis, der gut zur Spielvereinigung und zu Kaufbeuren passt.»

«Die haben in Düsseldorf da schon etwas hergemacht», sagte er am Montagabend bei der offiziellen Vorstellung der «Sportakademie» der SVK.

Der Preis selbst thronte dabei stets vorne auf einem Tisch. Lob und Anerkennung für den ersten Preis sprach auch Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse aus: «Herzlichen Glückwunsch zur deutschen Meisterschaft in Sachen Integration», sagte er und fügte hinzu: «Das ist ein Preis, der gut zur Spielvereinigung und zu Kaufbeuren passt.»

Die SVK möchte die bereits angeschobenen und prämierten Projekte nun weiterentwickeln, wie Präsidiumsmitglied Alfred Riermeier anhand der geplanten Sportakademie erklärte. Diese besteht grundsätzlich aus drei Säulen, die man unter den Schlagworten «Sportliches», «Gesundheit für Körper und Geist» und «Soziale Kompetenz» zusammenfassen kann.

«Jugendliche sitzen heute zu viel vor dem Computer, deshalb ist es uns wichtig, dass sie sich in der Freizeit bewegen», so Riermeier. In Zusammenarbeit mit der AOK soll es weiterhin Gesundheitstage geben. Der Verein will seine Sportler dazu anhalten, nicht nur während des Trainings, sondern die ganze Zeit etwas Gutes für den Körper zu tun. Das schließe auch den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol ein. «Das ist ein Thema von höchster Brisanz», so Riermeier.

Stolz ist der Verein auch weiterhin, Partner des Bundesligisten FC Augsburg zu sein, der «hoffentlich bald» in der ersten Liga spielt. In Zusammenarbeit mit dem FCA gab es schon einige Sichtungstrainings.

Unter «Sozialer Kompetenz» versteht der Sportverein neben diversen Aktionen für die Hilfsorganisation Humedica auch soziale Projekte wie die Integrationslotsen. Das sind Spieler, die neue Akteure - und gerade die mit Migrationshintergrund - im Verein in den ersten Wochen auf verschiedene Art und Weise unterstützen und sie begleiten.

Für die Zukunft, so Riermeier, sind zudem weitere Projekte angedacht. Gesprochen wurde von einem Feriencamp, einer engeren Zusammenarbeit mit örtlichen Schulen und der Suche nach einem Partnerverein in der Region. «Unsere Zielgruppe müssen künftig auch Senioren sein», sagte er.

Nicht zu vergessen sei auch die geplante Zusammenarbeit mit den Wertachtalwerkstätten, aus der irgendwann einmal eine Behindertenfußball-Mannschaft hervorgehen soll.

Um all die Projekte zu verwirklichen, hofft die SVK auf finanzielle Unterstützung. «Bei uns kann man mit relativ wenigen Mitteln relativ viel bewegen», sagte der für die Finanzen zuständige Vorstand Rainer Börmann.

 

Das Konzept der Sportakademie stellten vor (von links): Heinz Burzer, Wolfgang Ressel, Tina Plischke, Dieter Schumacher und Alfred Riermeier. Foto: Mathias Wild

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