Kempten / Betzigau
Schiedsrichter des Jahres: Weintritt und Fritz

Die Spannung unter den 180 Fußball-Referees stieg, als im Gasthof Hirsch in Betzigau die «Schiedsrichter des Jahres» aus dem Raum Kempten/Oberallgäu gekürt wurden: Heribert Weintritt (40) vom TV Oy und Karl-Heinz Fritz (62) vom TSV Buchenberg heißen die Gewinner der zum achten Mal vergebenen Auszeichnung. Zudem wurde Edgar Mildner (75) beim Jahresabschluss der «Pfeifenmänner» zum neuen Ehrenobmann ernannt, er ist bereits seit 50 Jahren in der «Schirigruppe» Oberallgäu/Kempten tätig. An deren Spitze wird es im Februar einen Wechsel geben: Nach acht Jahren als Schiedsrichterobmann will Siegfried Irl (59) das Amt in jüngere Hände legen. «Ich bin stolz auf meine Gruppe. Aber aus privaten Gründen möchte ich kürzertreten. Ein Nachfolger ist schon in Sicht», sagt der Rentner, der jedoch noch keinen Namen nennen will.

Einmal mehr sei der Jahresabschluss zu einem «echten Highlight» geworden, schwärmt Irl. Das dürften die beiden «Schiedsrichter des Jahres» wohl unterstreichen. Für sie war es eine Ehre, von den beiden Spitzenschiedsrichtern der Gruppe, Robert Hartmann (pfeift 2. Liga) und Lothar Ostheimer (Regionalliga), auf die Bühne gebeten zu werden.

Karl-Heinz Fritz (62) ist seit 1988 Schiedsrichter und hat bereits mehr als 2500 Spiele geleitet - so viel wie kein anderer in der Gruppe. Er übernahm vor drei Jahren die Leitung der Fördergruppe, in der er seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz weiter gibt. Zudem engagiert er sich 2002 im sogenannten Vergnügungsausschuss und bewies in Betzigau an der Seite von Heinz Sobutsch sein komödiantisches Talent.

Heribert Weintritt (40) ist seit 1993 «Schiri» und hat mehr als 300 Spiele «auf dem Buckel.» Zudem überwacht er bereits in der dritten Amtszeit die Finanzen der Gruppe und wirkt bei den Sitzungen als «ruhender Pol». Beide Geehrten seien eher still als laut, sagten die Laudatoren Hartmann und Ostheimer, dafür aber sportlich fit, zuverlässig, kollegial und verantwortungsvoll.

Bei den Schiedsrichtern der Gruppe ist Ehrenamt zugleich Ehrensache, würdigte der BLSV-Kreisvorsitzende Benno Glas, der sich zugleich kritisch über die Zustände im Profifußball äußerte. «Der tragische Tod von Robert Enke hat nur wenige Tage nachgewirkt. Bereits kurze Zeit später wurden Spieler wieder ausgepfiffen () oder Schiedsrichter heftig kritisiert.» Umso wichtiger sei die Arbeit an der Basis. Und die ist bei der Schiedsrichtergruppe Oberallgäu/Kempten nach Meinung des neuen Ehrenobmanns Edgar Mildner ganz ausgezeichnet.

Für ihre «aufopferungsvolle Arbeit» bedankte er sich bei Siegfried Irl und dessen Stellvertreter Günther Streber.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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