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Schiedsrichter der Gruppe Südschwaben zeichnen verdiente Mitglieder aus

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In der Zeit zwischen den Jahren hat der Fußball Winterpause. Wenn sich Spieler, Trainer und Verantwortliche eine kleine Auszeit nehmen, stehen einmal andere wichtige Helfer im Mittelpunkt. So zum Beispiel die ehrenamtlichen Schiedsrichter der Gruppe Südschwaben.

'Die Schiedsrichter kommen dem Idealbild eines Ehrenamtlichen am nächsten', sagte Hermann Güller, der Ehrenamtsreferent des Bayerischen Fußball Verbands (BFV) auf der Weihnachtsfeier der Gruppe Südschwaben in Rammingen.

Im vergangenen Jahr waren 125 Schiedsrichter der Gruppe aktiv im Einsatz und pfiffen insgesamt 4000 Spiele. 'Ohne euer Engagement wäre dieses Mammutprogramm nicht umsetzbar', sagte der stellvertretende Obmann Martin Adelwarth.

Der stellvertretende Bezirksschiedsrichter-Obmann Walter Baumgartner hob auch die Partner, Eltern und Großeltern der Schiedsrichter hervor, deren Unterstützung oder auch Fahrdienste für die Referees unersetzlich seien.

Doch auch Sorgen gehören zum Schiedsrichterdasein dazu: Von Schwierigkeiten bei der Spielbelegung, Neid oder gar Gewalt sollten die Schiedsrichter aber ihr 'Hobby nicht verderben lassen'.

Erfreulicher als die teilweise angespannte Lage auf und neben dem Platz ist das Engagement der Schiedsrichter auch im Jahr 2012: Obmann Jürgen Warnck und sein Stellvertreter Martin Adelwarth ehrten bei der Weihnachtsfeier 22 Schiedsrichter für ihren Dienst auf dem Platz.

Viele von ihnen springen kurzfristig ein, pfeifen mehrere Spiele in der Woche und sind als Basisschiedsrichter in den unteren Ligen oder in der Jugend unentbehrlich. Besonders hervorzuheben sind hier die vier Mitglieder der Gruppe, die 50 oder mehr Jahre Schiedsrichterdasein vorweisen können.

So wurde beispielsweise Franz Müller für 50 Jahre ausgezeichnet. Er pfiff noch Partien im Rosenaustadion oder Begegnungen mit dem FC Bayern München. Franz Klein von Jahn Landsberg kann dies noch toppen: Nachdem er im letzten Jahr die Weihnachtsfeier aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen konnte, wurde er nun für 55 Jahre als Schiedsrichter geehrt.

Schiedsrichter spenden Spieltagspesen

Auch neben dem Spielfeld ist die Schiedsrichtergruppe Südschwaben aktiv: Die Spesen eines Spieltages spendeten sie auch in diesem Jahr wieder einer wohltätigen Organisation. In diesem Jahr nahm Sabine Adelwarth ganze 1200 Euro für ihre gleichnamige Mukoviszidose-Stiftung in Empfang. Die 2011 gegründete Stiftung unterstützt die Forschung über die unheilbare Lungenkrankheit Mukoviszidose und hilft betroffenen Familien.

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