Ringen II
Ringer des TSV Westendorf verliert beim Meister Schifferstadt

Etwas ernüchternd war das Endergebnis nach dem Kampf beim Meister der 2. Bundesliga Süd, dem VfK Schifferstadt. Allerdings reisten die Ostallgäuer stark geschwächt in die Pfalz.

Da die Landesligamannschaft den entscheidenden Aufstiegskampf zu Hause gegen den ASV Neumarkt bestritt, hatte der scheidende Cheftrainer Bernhard Hofmann große Mühen, überhaupt eine Mannschaft zusammenzustellen: 'Durch die Regularien des DRB waren mir wie schon in den vergangenen Wochen ziemlich die Hände gebunden.

Die beiden Ungarn, Mihaly Szabor und Györgi Rizmajer, konnten zudem nicht anreisen', erklärte der Übungsleiter. 'Dass die Trauben hier sehr hoch für uns hängen würden, war uns natürlich bewusst. Ich kann der Mannschaft auch keinen großen Vorwurf machen, es ist schwer, sich für so einen Kampf zu motivieren', meinte Philipp Heiß.

Auf Chris Kraemer ist Verlass

Im ersten Kampf des Abends wiederholte Christopher Kraemer seinen Sieg gegen Trainersohn Marvin Scherer. In der Klasse bis 55 kg Griechisch/Römisch siegte der Realschüler klar mit 3:0. Kraemer hat somit die Saison mit nur einer Niederlage abgeschlossen. 'Chris hat sich nach der Kadetten-Europameisterschaft körperlich noch ein Mal toll entwickelt.

Er ist eines der größten Talente, die wir je im Verein hatten', freut sich Hofmann. In der Klasse bis 120 kg Freistil gingen die Punkte kampflos an den zukünftigen Erstligisten. Keine Chance hatte Philipp Lenz bis 60 kg Freistil gegen den rumänischen Spitzenringer Anatoli Buruian (0:4).

Genauso erging es Moritz Bundschuh-Regler bis 96 kg Griechisch/Römisch gegen den Kaderathleten Etkar Sever. Und Max Goßner konnte sich für die Hinrundenniederlage gegen den deutschen Spitzenringer Wladimir Berenhardt auch nicht revanchieren (0:3). Zur Pause stand es somit schon ziemlich deutlich 15:3 für die Gastgeber.

Christian Stühle zeigte im ersten Kampf nach der Halbzeit einen beherzten Kampf gegen den bis 84 kg Freistil aufgerückten Miroslav Kirvo, musste sich aber letztendlich nach vier Runden geschlagen geben (1:3). Dennoch gewann er immerhin einen Punkt.

In seinem zweiten Bundesligakampf hatte Felix Jürgens gegen den deutschen Kadettenmeister Ahmad Shahab Ahmad bis 66 kg Freistil trotz guter Einstellung wenig entgegenzusetzen (0:4). Michael Heiß musste wegen seiner immer noch nicht verheilten Cuts an der Stirn gegen den amtierenden Deutschen Meister bis 84 kg Griechisch/Römisch, Denis Kudla, aufgeben (0:4). Auch Philipp Heiß versuchte gegen den sehr unfair agierenden Arkadiusz Kulynycz die Verletzungsgefahr zu bannen und verhielt sich dementsprechend passiv (0:3).

Im letzten Kampf des Abends holte Steve Masuch dann noch drei Zähler für die Allgäuer in der Klasse bis 74 kg Freistil. Die Westendorfer liegen nach dem letzten Kampftag auf Rang vier der Tabelle, allerdings punktgleich mit Freiburg. Da die Breisgauer im direkten Vergleich zwei Punkte mehr erzielt haben, belegen diese den dritten Rang.

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