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Buchloe | cd
«Piraten» chancenlos gegen bissige «Wölfe»

Nichts zu erben gab es für die r «Pirates» in der oberfränkischen Porzellanstadt Selb. Die erstarkten «Wölfe» des VER Selb setzten sich vor ihrem großen, euphorisierten Anhang mit 6:2 (1:1, 3:1, 2:0) durch. Trotz der Niederlage verteidigten die r mit ihren drei Punkten vom Freitag den vierten Tabellenplatz.

Trainer Norbert Zabel musste auf Sven Curmann und Ferdinand Speckamp verzichten. Obwohl erkrankt, machte Christoph Hicks die weite Reise nach Selb mit, musste dann aber schon nach dem Warmlaufen passen. Von der 1100 Zuschauer starken Kulisse ließen sich die «Pirates» nicht beeindrucken. Sie spielten konzentriert und schafften in der sechsten Minute den Führungstreffer: In Überzahl passte Pavel Mojtek von hinterm Tor auf Matthias Hitzelberger, der zum 1:0 traf. Ebenso im Powerplay glich der starke Dennis Thielsch für die Heimmannschaft aus (10. Minute).

Die Schiedsrichter leiteten die Partie sehr streng. «Fast jeder Körperkontakt wurde gepfiffen», sagte Zabel nach dem Spiel: «Das war zwar nicht spielentscheidend, aber es unterbrach halt ständig den Spielfluss.» Insgesamt erhielten die Gastgeber 22 Strafminuten, die Buchloer 24 plus zehn Minuten Disziplinarstrafe für Andreas Walther und eine Fünf-plus-Spieldauerstrafe für Bohdan Kozacka. Die Schiedsrichter werteten einen Körperangriff des «Piraten»-Kapitäns auf Selbs Hendrik Bärschneider als Kniecheck (40.).

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Buchloer bereits 1:3 im Rückstand, denn mit einem Doppelschlag innerhalb von gerade 20 Sekunden bogen die Hausherren auf die Siegerstraße ein: Der überragende Tscheche Martin Lamich (26.) und Sebastian Setzer (27.) sorgten für die beiden Tore.

Nach dem ausgeglichenen Startdrittel setzten sich die heimischen Cracks im zweiten Abschnitt immer besser in Szene. Mit einem herrlichen Schlagschusstor verkürzte allerdings Martin Bonenberger noch einmal auf 2:3 (31. bei 5:4), doch Christopher Scholz stellte den Zwei-Tore-Abstand drei Minuten später wieder her (34.).

Die Fünfminutenstrafe für Kozacka überstanden die «Pirates» zwar schadlos, doch gleich bei der nächsten Unterzahl traf erneut Lamich zum vorentscheidenden 5:2 (46.). Florian Bartels erzielte das Tor zum 6:2-Endstand (54.). Zabel gestand letztlich ein, dass es an der Niederlage nichts zu rütteln gab: «Die Selber waren wie erwartet sehr schnell und technisch stark.»

Am kommenden Wochenende bestreitet der ESV nur ein Spiel am Freitag in Dorfen, bei dem Kapitän Bohdan Kozacka gesperrt sein wird. Nach Weihnachten kommt dann die «fränkische Zeit» mit Spielen gegen Höchstadt, Schweinfurt und Nürnberg.

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