Special Eishockey SPECIAL

Buchloe
Personalsorgen zum Auftakt

Die Vorbereitung ist vorbei, ab sofort geht es wieder um Punkte und um die Platzierungen in der Eishockey-Bayernliga. Heute Abend um 20 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Franz-Josef Baader zum Saisonauftakt in eigener Halle auf die ambitionierten Selber Wölfe, die zu ihrem Gastspiel an der Gennach von einer großen Anhängerschar begleitet werden dürften. Am Sonntag reisen die Piraten dann zum ersten Auswärtsspiel nach Dorfen (Spielbeginn 17 Uhr).

Vor dem Auftakt-Wochenende plagen Trainer Baader allerdings einige Personalsorgen. Vor allem die Abwehr - bisher immer die Paradeabteilung der Piraten - kämpft mit großen Personalsorgen. Neben dem gesperrten Sven Curmann wird auch Kapitän Bohdan Kozacka aufgrund einer Knieverletzung passen müssen. Andreas Walther wurde vor wenigen Tagen an der Nase operiert, daher ist auch sein Einsatz mehr als fraglich. Eine Option wäre, dass erneut Christian Warkus in die Defensive rückt. So oder so wird an diesem Abend die Moral der kompletten Mannschaft gefragt sein. «Die Jungs müssen sich richtig reinbeißen und über den Kampf zum Spiel finden», betont auch Baader.

Aber auch beim heutigen Gegner Selb steht alles andere als die Wunschformation von Trainer Cory Holden auf dem Eis. Topscorer Martin Lamich und Bundesliga-Neuzugang Martin Sekera sind ebenso gesperrt wie Verteidiger Florian Horvath. Die zweite hochkarätige Neuverpflichtung, Sergej Waßmiller, der im Vorjahr mit seinen 69 Scorerpunkten noch großen Anteil an der Schweinfurter Meisterschaft hatte, erlitt im Vorbereitungsspiel gegen Weiden einen Oberkieferbruch und wird nun mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Trotz der vielen Ausfälle sind die Oberfranken immer noch exzellent aufgestellt und dürften mit der Unterstützung ihrer vielen Schlachtenbummler heute Abend auch als Favorit in der Gennachstadt anreisen. Im Vorjahr mussten die Wölfe nach einer 3:6-Niederlage allerdings ohne Punkte die Heimreise aus Buchloe antreten.

Ein harter Gang wird zweifelsohne die Auswärtsfahrt nach Dorfen am Sonntag, ist der ESC doch so etwas wie der Angstgegner der Buchloer. Neben Peißenberg und Memmingen sind die Oberbayern die dritte Mannschaft, gegen welche die Piraten in der vergangenen Spielzeit keinen einzigen Punkt holen konnten. Überhaupt war der ESC mit den Piraten die Überraschungsmannschaft in der abgelaufenen Spielzeit. Erst im Halbfinale scheiterten die Oberbayern am späteren Meister Schweinfurt.

Zugunsten der Aktion «Sternstunden», die Kinder in Not unterstützt, gehen 50 Cent jeder Eintrittskarte des ersten Heimspiels aller Bayernligaclubs an den Bayerischen Rundfunk. Das haben die Verantwortlichen der 16 Vereine kürzlich beschlossen.

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