Fußball-Bezirksliga
Ottobeuren stürmt Arena

Der TSV Ottobeuren machte am Mittwoch mächtig Druck im Derby gegen den BSC Memmingen in der Arena und wurde dafür belohnt – die Gäste siegten 3:0.
Hier die nächsten Partien am Wochenende

● TSV Ottobeuren - Lechhausen:

Mit vier Punkten aus den letzten beiden Auswärtsspielen im Gepäck kehrte der TSVO aus Fellheim und Memmingen zurück. Dem torlosen glücklichen Remis beim ASV ließ das Team von Bernd Scherer einen verdienten Sieg beim BSC folgen, wo der TSVO beim 3:0 die Arena quasi stürmte.

Am Sonntag, 15 Uhr, kann Scherer bis auf Urlauber Stefan Wilhelm auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Ob der wieder genesene Yunus Dinc zur Mannschaft stoßen kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Das Vorspiel bestreitet ab 13.15 Uhr die 'Zweite' gegen den SV Steinheim.

● TSV Lengenwang - SV Egg:

Nach der glänzenden Vorstellung beim 4:1 gegen den TSV Babenhausen reist Egg mit breiter Brust zum starken Aufsteiger TSV Lengenwang. Die Gastgeber bezwangen zuletzt Fellheim auswärts mit 3:2 und stehen mit 13 Punkten auf Platz acht der Tabelle. Hervorzuheben ist Spielertrainer Matthias Fischer, der bereits fünf Treffer erzielt hat.

Ansonsten agiert der TSV mit schnellen Kontern aus einer sicheren Abwehr heraus. Dieses Abwehrbollwerk gilt es für die Egger zu überwinden. Marcus Fackler kehrt in den Kader zurück, somit hat Ernle erstmals in dieser Saison alle Mann an Bord. Die Vorzeichen, um sich in der Tabelle oben festzusetzen, sind also gut. Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr.

● FC Heimertingen - SV Mering:

Die Meringer haben nur einen Punkt mehr auf dem Konto als der FCH und rangieren derzeit auf Rangsieben der Tabelle. Mit einem Sieg könnte der FCH also am direkten Konkurrenten vorbeiziehen. Unter der Woche war Mering im Pokal gegen den Drittligisten SpVgg Unterhaching im Einsatz und schaffte die Sensation – Mering siegte nach Elfmeterschießen.

Dennoch will der FC Heimertingen nach dem Sieg in Lechhausen seinen zweiten Erfolg in Folge holen. Motivation für den FCH gibt es – vergangene Saison wurden beide Partien gegen Mering verloren. Hinter dem Einsatz von Michael Stetter und Julien Aypar steht ein großes Fragezeichen, ansonsten kann Trainer Gerhard Lechner aus dem Vollen schöpfen. Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr.

● Kissinger SC - TSV Babenhausen: Am Wahlsonntag, 15 Uhr, gastiert das Team von Spielertrainer Robert Manz in Kissing und möchte dort in die Erfolgsspur zurückkehren. Manz ist noch immer enttäuscht über die 1:4-Klatsche im Derby beim SV Egg: 'Wir haben schlecht gespielt.

Es war keine Laufbereitschaft da, das Zweikampfverhalten meiner kompletten Mannschaft miserabel.' Für die Partie am Sonntag macht Manz seinem Team dennoch Mut: 'Wenn wir von Anfang an aggressiv spielen und kämpfen, sollten wir mit drei Punkten heimkehren können.'

Verzichten muss Manz auf Yves Schlegel, für ihn wird Thomas Gleich in die Startelf rücken. Achten sollte der TSV auf die Freistöße von André Pusch, mit sechs erzielten Treffern bester Torschütze. Auffäl-lige Akteure sind zudem Alexander Vötter sowie Routinier Uli Antunes.

● Germaringen - ASV Fellheim:

Beide Teams mussten am vergangenen Wochenende eine Niederlage einstecken und damit erkennen, dass der Weg nach ganz oben sehr steinig ist. Der Sieger dieses Duells wird in der Spitzengruppe verbleiben und einer der ersten Verfolger sein. Die Gastgeber um Spielertrainer Radenkovic müssen auf Torjäger Vrbanic wegen einer Sperre verzichten.

Ob Fellheims Torjäger Thomas Zanker mitwirken kann, das ist fraglich, da er zuletzt verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Die Unterallgäuer spielten zuletzt gut, konnten jedoch gute Chancen nicht verwerten. Genau dies ist derzeit das Manko, was 14 Tore in neun Spielen belegen. Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr.

● FC Sonthofen II - BSC Memmingen:

Die Memminger sind nach der 0:3-Niederlage im Derby gegen den TSV Ottobeuren arg unter Druck. Mit nur sieben Punkten steht der BSC auf einem Abstiegsplatz. Auffallend bei den Memmingern ist, dass es häufig zu Fehlern in der Abwehr kommt. Ideenloses Spiel im Mittelfeld kommt dazu, sodass der BSC im Spiel nach vorne kaum zu gefährlichen Angriffen kommt.

Optimistisch für die Partie in Sonthofen stimmt, dass alle Punkte auf fremden Plätzen geholt wurden. Sonthofens Trainer Dieter Walther setzt auf die Qualitäten seines Kapitäns Roland Wörgötter, der die junge Mannschaft führen soll. Gefährlich sind vor allem seine Freistöße, die oft zu Toren geführt haben. Anpfiff: Samstag, 13 Uhr.

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