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WM
Ostallgäuer arbeiten als freiwillige Helfer bei der Frauen-Fußball-WM am Spielort Augsburg

Eine Weltmeisterschaft im eigenen Land ist schon ein Riesenevent. Das auch noch in der Nationalsportart Fußball - fast nicht zu toppen. Theresa und Michael Amberger sowie Stefanie Wind nahmen das zum Anlass, sich als Volunteers (freiwillige Helfer) der Frauen-Fußball-WM für die Spielstadt Augsburg - während der WM auch «City of peace» genannt - zu bewerben. Sie freuen sich darauf, viele verschiedene Menschen kennenzulernen und «in die Euphorie einer WM einzutauchen».

Sie freue sich auch darauf, mehr Zeit mit ihrem Bruder zu verbringen: << Wir studieren in verschiedenen Städten und sehen uns nur selten. >> Die 23-Jährige war schon 2006 bei der Männer-WM als freiwillige Helferin dabei - und bereits damals begeistert. << Es ist ein super Gefühl, mit so vielen Leuten mitten im Geschehen zu sein. >> Die Vorbereitung auf die WM habe sich seitdem deutlich verbessert. << Es läuft alles viel professioneller ab, und die Volunteers werden bis ins Detail auf ihre Arbeit vorbereitet >>, erzählt sie.

Kleidung gibt es am Sonntag

Am kommenden Sonntag werden den Helfern in Augsburg Ausweise und einheitliche Kleidung zugeteilt, ihr erster Arbeitstag wird der 26. Juni, also der Tag des Eröffnungsspiels, sein. Dann sind die Drei in verschiedene Arbeitsschichten eingeteilt, die sie in Absprache mit dem Manager ihrer Bereiche ausgesucht haben.

Michael Amberger, Student der << Wissenschaftlichen Grundlagen des Sports >> in München, arbeitet bei der WM im Bereich Logistik. Er wird dann fast täglich die Lkw überprüfen, die in das Gelände rund um das Augsburger Stadion einfahren möchten, und hilft beim Ausladen. Stefanie ist dem Bereich Gästebetreuung zugeteilt. << Ich weise die Besucher ihren Plätzen zu und beantworte deren Fragen.

>> Theresa wird sich um die Akkreditierungen der anderen Volunteers und der Journalisten kümmern. Ihre Aufgabe besteht darin, ein Foto der Personen zu machen und ihnen Berechtigungsausweise auszustellen.

Die drei sehen in der Weltmeisterschaft eine große Chance für den Frauenfußball in Deutschland. << Die Frauen sind technisch sehr stark und fortgeschritten >>, meint Michael Amberger. << Das können sie jetzt unter Beweis stellen. >> Auch die << City of peace >> werde ihre Nutzen daraus ziehen. << Die Augsburger bieten ein breites Freizeitprogramm an >>, erklärt der 21-Jährige. Zudem kommen die Helfer voll auf ihre Kosten: Theresa und ihr Bruder haben sich bereits für das Rafting angemeldet.

Die Drei erhoffen sich, auch mal einen Blick ins Stadion während eines Spiels werfen zu können. Ihre Prognose für die WM: Die << deutschen Mädels >> werden ganz bestimmt Weltmeister.

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