Weiler
Offensivspektakel endet mit 3:3

Die 200 Zuschauer bekamen am 3. Spieltag der Fußball-Landesliga zwischen dem FV Weiler und dem FV Biberach eine spannende Partie geboten. 3:3 hieß es am Ende, wobei das Offensivspektakel anfangs eher harmlos begann.

Die ersten Minuten übten die Gäste aus Biberach mächtig Druck aus. Allerdings blieben ihre Chancen allesamt ungenutzt. Die Rot-Weißen hatten bis zur 19. Minute keine Tormöglichkeit zu vermelden. Dann aber versenkte Spielführer Klaus Schlachter einen Eckball von Patrick Bentele volley ins lange Eck - und Weiler führte 1:0.

Der Weilerer Schlussmann Michael Kinzelmann parierte weitere Möglichkeiten der Biberacher, musste dann aber in der 34. Spielminute verletzt ausgewechselt werden. Er erlitt bei einer Rettungstat eine Bänder- und Kapselverletzung im linken Ringfinger. Für ihn kam der österreichische Neuzugang Philipp Giselbrecht ins Tor, der damit sein Landesligadebüt für den FV Weiler gab. Mit dem Pausenpfiff wurde ein Freistoß von Robert Baur durch den Biberacher Armin Hertenberger in die Maschen des eigenen Tores gelenkt.

Somit lag der FV Weiler zur Pause etwas schmeichelhaft mit 2:0 in Führung.

«Nach der Halbzeitpause waren wir die bessere Mannschaft auf dem Platz und hatten mehrere Großchancen zum 3:0», analysierte FVW-Trainer Werner Tangl. Die Möglichkeiten von Klaus Schlachter, Antonio Paturzo oder Hansi Heim blieben aber allesamt ungenutzt. So kamen die Gäste wieder ins Spiel: Nachdem Daniel Gumper das Spielgerät aus 25 Metern Entfernung in der 69. Minute in den Winkel gehämmert hatte, nahm das Unglück aus Weilerer Sicht seinen Lauf. Innerhalb von nur sechs Minuten kassierten die Rot-Weißen drei Tore (Doppelpack von Denis Freuding in der 71. und 75. Minute) und lagen plötzlich in Rückstand. «Wir haben nach dem 2:1 völlig die Orientierung verloren», ärgerte sich Tangl über diese Phase.

Die Rot-Weißen kamen aber schnell wieder zurück. In der 77. Spielminute konnte Timm Lingg nach einer Hereingabe von Antonio Paturzo zum 3:3 ausgleichen. Nach diesem Treffer übte die Heimmannschaft weiter Druck aus und pochte auf die Führung, indem sie immer wieder über die linke Seite gefährlich in den Strafraum kam. Der finale Pass kam aber jeweils nicht an.

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