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Eishockey
Nimmermüde Leistungsträger

Der damalige Toptorjäger monatelang verletzt, der jetzige nach einer schweren Gehirnerschütterung weiter außer Gefecht: Da würde manch Eishockeytrainer beginnen, mit dem Schicksal zu hadern und zu lamentieren. Nicht so Ken Latta. Natürlich ist er nicht gerade begeistert, dass es noch eine Weile bis zum Comeback von Michael Fröhlich dauert und dass Mike Wehrstedt noch nicht wieder auf dem Damm ist. Aber der Coach des ESV Kaufbeuren sieht es ganz pragmatisch: «Dann müssen halt wieder andere in die Bresche springen. Das hat ja in dieser Saison immer ganz gut geklappt.»

Besondere Hoffnungen ruhen dabei auf Scott Dobben. Der Kanadier hat nach einer Verletzung quälend lange gebraucht, um auf Touren zu kommen, nahm dann aber im Januar immer mehr Fahrt auf, bis mit zwei Toren beim 5:3 gegen Bremerhaven der Knopf aufging. Latta ist fest davon überzeugt, dass Dobben im letzten Saisonviertel die tragende Rolle spielt, die alle von ihm erwartet hatten. «Ich glaube, dass wir nun wesentlich konstantere Leistungen von ihm sehen werden und er positive Leistungen in der Endphase zeigen wird», sagt Latta.

Damit sich der ESVK im Kampf um die direkten Play-off-Plätze behaupten kann, wird das auch bitter nötig sein.

Denn wenn sich der Gegner gut auf die Topreihe McFeeters/Sikora/Menge einstellt, ist es nötig, dass auch die Reihe um die Kanadier Dobben, Soares sowie den jungen Maximilian Schäffler zum Toreschießen beiträgt. Zur Freude des Trainers gab es bei den meisten ESVK-Spielern keine großen Schwankungen im Lauf der Saison. «Unsere Leistungsträger schwächeln selten», sagt Latta.

Er hofft, dass es am heutigen Abend so bleibt, wenn um 19.45 Uhr Tabellenführer Schwenningen zum Spitzenspiel beim Tabellenvierten zu Gast ist. Er erwartet dabei wieder eine aggressive Spielweise seines Teams, die den Favoriten einmal mehr ärgern will. Das glückte in den vergangenen Jahren oft, und zuletzt hat der Spitzenreiter auswärts nirgendwo mehr Bäume ausgerissen. «Jeder will den König schlagen», lautet Lattas Erklärung.

Auf die Tatkraft eines Mannes baut er insbesondere: Verteidiger Jakub Körner ist nach etwas schwächerem Saisonstart inzwischen wieder in bestechender Form. «Mit seinem Ehrgeiz reißt er alle mit», sagt Latta. «Aber was mich besonders freut, ist, dass unser Kapitän Christof Aßner auch immer stärker wird.» » Allgäu-Sport

Wegen der Aktionen unter dem Motto «Kaufbeuren gibt Vollgas» ist der offizielle Spielbeginn erst um 19.45 Uhr. Die erste Show der Gauklergruppe Artistica Anam Cara beginnt schon um 19.15 Uhr.

 

Sie wollen und sollen es auch heute Abend richten: Die Topstürmer Petr Sikora (links) und Rob McFeeters würden gerne einen Sieg des ESV Kaufbeuren gegen die Schwenninger Wild Wings bejubeln. Am Sonntag geht es für die Joker zum Tabellennachbarn Dresdner Eislöwen. Foto: Mathias Wild

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