Eishockey-Neuzugänge (2)
Neuzugang: Junior Andreas Morhardt will sich beim ESVK durchsetzen

Auch, wenn es am Ende nur Platz zwei war: Andreas Morhardt, heute Spieler der ersten Mannschaft des Zweitligisten ESV Kaufbeuren, blickt sehr gerne auf seine Zeit als Kapitän bei den Kaufbeurer Junioren zurück.

Dass alle Akteure unter Trainer Bruno Müller viel Spaß hatten, ist hinlänglich bekannt. Aber das war nicht alles. << Ich habe in diesem Jahr auch taktisch einiges gelernt >>, erzählt der 20-Jährige. Juniorentrainer Müller kam während der Saison immer wieder zu seinem Kapitän, hat mit ihm besprochen, wer mit wem in welcher Reihe spielen könnte. << Er hat mich viel eingebunden >>, so Morhardt.

Der 180 Zentimeter große Stürmer möchte diese Zeit nicht missen. Aber auch als ehemaliger Mannschaftsführer der Junioren hat man bei den << Großen >> keine Vorschusslorbeeren. << Vergangenes Jahr war ich führender Spieler, jetzt bin ich Rookie >>, beschreibt er seinen neuen Status. In der ersten Mannschaft sei einiges anders - das Tempo, das Körperspiel und somit die Härte allgemein. << Das ist schwieriger, als ich gedacht habe. Aber ich habe den eisernen Willen, das zu schaffen >>, sagt Morhardt.

Zu seinen Stärken zählt er unter anderem seine Schnelligkeit, das Kämpferische und auch die Übersicht auf dem Eis. Mit den Junioren, für die er nach Absprache mit Ken Latta auch weiterhin zum Einsatz kommen will, würde er diese Saison gerne Meister werden. << Bei der ersten Mannschaft können wir Jungen vielleicht noch nicht ganz so sehr mitwirken >>, gibt sich der Stürmer mit der Rückennummer 90 bescheiden.

Warum die hohe Nummer? Morhardt wurde 1990 geboren.

Aufgenommen wurde er beim Zweitligateam sehr gut. << Ich gehe richtig gerne ins Training. >> Als seine engsten Bezugspersonen in der Mannschaft nennt er neben Tobias Riefler, der vergangene Saison ebenfalls Führungsspieler bei den Junioren war, auch Christoph Fröhlich - wenngleich er betont, als neuer Spieler wirklich zu jedem gehen zu können. << Auch mit unserem neuen Torhüter Horneber, der wie ich in Oberbeuren wohnt, habe ich guten Kontakt. >>

Mit ihm bildete Morhardt bei einem Ausflug des Teams in die Kaufbeurer Karthalle gleich ein Team - << eine super Gaudi >>, wie Morhardt sagt. Da konnte man auch darüber hinweg sehen, dass das Team Morhardt/Horneber den vorletzten Rang belegte.

Gute Quellen im Notfall

Wenn der 20-Jährige einmal nicht im Eisstadion anzutreffen ist, dann ist er im Kaufbeurer Klinikum zu finden. Er arbeitet dort als ausgebildeter Sachbearbeiter für Finanz- und Rechnungswesen in der Buchhaltung. Mit seinem Sport kann er den Job sehr gut vereinen, den festen Arbeitszeiten sei Dank. Und bei - hoffentlich nicht auftretenden - Verletzungen << hat man so ganz gute Quellen im Notfallzentrum, damit es ein bisschen schneller vorangeht >>, sagt er schmunzelnd.

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