«Nationalmannschaft ist mein Traum»

Augsburg | ch | Dennis Endras zählt zweifellos zu den Aufsteigern der bisherigen Saison in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Nach einer kontinuierlichen Annäherung in den vergangenen Jahren von Regionalliga über Oberliga zur zweiten Liga heuerte der 23-jährige Torhüter im Sommer bei den Augsburger Panthers in der Belletage an. Nach starken Leistungen in der DEL wurde auch Nationalcoach Uwe Krupp bereits auf den ehemaligen Sonthofer aufmerksam und nominierte ihn in das Aufgebot für den Deutschland Cup. Wir haben mit dem Senkrechtstarter gesprochen.

Sie zieren das Cover von Eishockey-Fachmagazinen, werden bei «Blickpunkt Sport» als neues Aushängeschild des Augsburger Eishockeys interviewt und sind im Internet gefragter Chat-Partner. Wie lebt es sich als Berühmtheit?

Endras: Ich realisiere das noch gar nicht so richtig. Mir kommt es vor, als hätte ich gestern in der Bayernliga mit meinen Kumpels gespielt und jetzt gebe ich Fernsehinterviews - das gibt es eigentlich gar nicht.

Und dann auch noch die Nominierung von Uwe Krupp

Endras: Ja, das ging alles sehr schnell. Aber für mich ist es natürlich ein Traum einmal in der Nationalmannschaft zu spielen. Diesmal bin ich nur auf Abruf, aber das heißt für mich: Weiter an mir arbeiten und mit guten Leistungen an der Nationalmannschaft dran bleiben.

Wie erklären Sie sich selbst diese rasante Entwicklung?

Endras: Genau genommen habe ich mich über Jahre an die DEL herangearbeitet. Ich habe in unteren Spielklassen viel Spielpraxis und Selbstvertrauen gesammelt.

In der DEL sitzen viele junge deutsche Torhüter oft nur auf der Bank. Empfehlen Sie denen, den Weg, wie Sie ihn gewählt haben, einzuschlagen?

Endras: Das Entscheidende als junger Torwart ist es, so viel wie möglich zu spielen. Dadurch wird man besser und gewinnt vor allem auch Routine im Umgang beispielsweise mit blöden Gegentoren. Außerdem verzweifelt man ganz einfach, wenn man nur auf der Bank sitzt. Ich würde immer wieder lieber auf Geld verzichten, als den Spaß am Eishockey zu verlieren.

Welche Ziele haben Sie nach diesem Traumstart noch?

Endras: Es sind erst knapp 20 Spiele gespielt, also kann noch viel passieren. Ich möchte einfach weiter gut halten und mithelfen, dass wir mit Augsburg in die Play-offs kommen.

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