Neustart
Nach Absage im Vorjahr erwarten die Organisatoren rund 700 Aktive beim Voralpenmarathon

Der Neustart steht bevor - der Voralpenmarathon ist heuer nach der Absage von 2010 wieder ein fester Termin im Laufkalender von - so schätzen die Veranstalter - rund 700 Athleten. Nachdem Organisator Norbert Grotz im vergangenen Jahr die Verantwortung für einen der größten und wohl auch schönsten Läufe der Region nicht mehr alleine tragen wollte, trat Joachim Saukel (46) die Nachfolge an. Am Sonntag um 9 Uhr fällt in Kempten am Jugend- und Familiengästehaus in der Stadtbadstraße, der Startschuss.

Zu seiner Premiere hat sich Saukel einiges einfallen lassen: Der Kemptener orientierte sich am 'Trail-Running' und integrierte im Gegensatz zur letzten Veranstaltung im Jahr 2009 noch mehr Passagen abseits der Straße in die Strecke. 'Für einen Landschaftslauf war zuviel Asphalt dabei. Jetzt führt der Großteil der Strecke über Forstwege, was auch dank der guten Zusammenarbeit mit dem Staatsforstamt in Sonthofen möglich ist', so Saukel.

Auch die Streckenlänge hat sich geändert. Heuer werden entweder 50 oder 30 Kilometer zurückgelegt. Dadurch hebt sich der Lauf von einem normalen Marathon (42,195 Kilometer) ab und bietet eine neue Herausforderung für bisherige Marathonis.

Gespickt mit etlichen Anstiegen (insgesamt 1250 Höhenmeter), zieht der neue Voralpenmarathon alle großen Namen der Allgäuer Ultra- und Trail-Running-Szene an. Unter anderem wollen Tobias Brack (31/ Buchenberg), oder der zur Zeit beste deutsche Ultraläufer Matthias Dippacher (34/Oy-Mittelberg) um den Sieg beim Ultramarathon (50 km) mitreden – ebenso wie der deutsche Meister im Ultra- und Langstreckenlauf, Thomas Miksch (49/ Kempten). Thomas Geisenberger (36/ Burgberg), Sieger von 2009, hat dagegen noch nicht gemeldet. Bei den Allgäuer Frauen steht u. a. Gerti Ott (49/Memmingen) auf der Favoritenliste. Die entscheidenden Punkte werden die Anstiege auf den Blender und am Ende der 'Heartbreak Hill' hoch zum Mariaberg sein. Taktieren müssen auch die Landschaftsläufer über 30 Kilometer. Hier könnte schon der erste Anstieg am Mariaberg entscheidend sein.

Online-Anmeldung noch heute, Freitag, Nachmeldungen am Samstag von 16 bis 20 und am Sonntag von 7 bis 8.30 Uhr im Foyer des Jugend- und Familiengästehauses möglich. Weitere Infos, auch über Straßensperrungen unter

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