Allgäu-Triathlon
Krafft-Brüder vom TriTeam Isny sind die besten aus der Region bei Allgäu-Triathlon in Immenstadt

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Im Ziel umarmten sich Sebastian und Florian Krafft vom TriTeam Isny, während der Regen auf die dampfenden Körper prasselte. Der 25-jährige Sebastian war beim 29. Allgäu-Triathlon auf der Mitteldistanz (2/80/20) bester Allgäuer auf Platz neun (4:27,40). Einen Rang dahinter folgte sein Bruder Florian (28), der 4:28,15 Stunden unterwegs war. Beide starteten erstmals in Immenstadt.

Nach einer Schulterverletzung einigermaßen gut aus dem Wasser kommen, auf dem Rad kontrolliert Gas geben << und beim Laufen nochmals ans Limit gehen >>, lautete die Marschroute von Sebastian Krafft. Die Rechnung ging auf, einen Top-Ten-Platz zu erreichen. << Die Schinderei war ganz schön hart >>, sagt der jüngere der beiden Brüder. Das Schwimmen im 16 Grad kalten Wasser sei alles andere als ein Vergnügen gewesen. Und auf dem Rad << hast du auf den Abfahrten vor lauter Kälte Beine und Hände nicht mehr gespürt. Das war Überlebenskampf pur >>, sagt der Insyer Athlet. Dennoch hat ihm die Strecke mit den knackigen Anstiegen << sehr gut gefallen >>. Auch deshalb, weil er mit Bruder Florian bis 2009 Radrennen gefahren ist und beide erst danach zum Triathlon umgestiegen sind.

Florian Krafft war besonders stolz darauf, dass er beim Schwimmen erstmals in einem Wettkampf schneller als Sebastian war. Doch beim Radeln auf ihn warten und sich gemeinsam für die restlichen Kilometer puschen, << geht beim Triathlon nicht >>, sagt Florian. << Da muss jeder für sich kämpfen und auf die Zähne beißen. >> Dies tat der 25-Jährige beim Laufen, nachdem er die erste Runde zu schnell angegangen war und er aufgrund von Seitenstechen das Tempo drosseln musste. Zehn Kilometer vor dem Ziel lief Sebastian an ihm vorbei und entschied das Brüder-Duell im Feld der 800 Teilnehmer (200 starteten beim Allgäu-Olymp) für sich. Sieger wurde der Tübinger Stefan Schmid (4:05,25/siehe überregionaler Sport).

Beste Allgäuerin war Alexandra Hagspiel vom TV Immenstadt auf Rang zehn. Sie war 5:13,20 Stunden unterwegs. Auch für die 31-Jährige war es << ein extrem harter Wettbewerb >>. Um sich vor der Kälte zu schützen, fuhr die Lokalmatadorin die Radstrecke mit Handschuhen.

Auf der olympischen Distanz (1,5/42/10) war Stephan Bergermann aus Bargteheide (Schleswig-Holstein) mit 2:12,01 Stunden der beste Sprinter. Hinter ihm kamen mit Ralf Eggert (2:15,07/Sportfreunde Oberstdorf), Valentin Krehl (2:16,24) und Lukas Schüßler 2:16,28/beide TV Immenstadt) drei Allgäuer auf die Plätze zwei bis vier. In der Frauen-Konkurrenz gewann Nina Eggert (2:32,41/Sportfreunde Oberstdorf) vor Carolin Lorenz (2:33,04/TV Immenstadt).

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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