Vorwürfe
Kommentar von Thomas Weiß, Leiter der AZ-Sportredaktion, zur Kritik an DOSB-Präsident Alfons Hörmann

Beruf und Ehrenamt unter einen Hut zu bekommen, ist nicht einfach. Davon kann jeder Fußball-Jugendtrainer und Schriftführer eines Dorfvereins ein Lied singen. Umso mehr verwundert es seit Jahren, wie der Allgäuer Alfons Hörmann die Geschicke von nationalen bzw. internationalen Sportverbänden lenkt und gleichzeitig als Manager in der Industrie seinen Mann steht. Haben Hörmann-Tage etwa mehr als 24 Stunden? Nein.

Mit Volldampf Olympia nach Deutschland zu holen und einen Konzern mit 2.400 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 500 Millionen Euro umzukrempeln - das war (unabhängig von Schuldfragen) zu viel.

Egal, wie der Rechtsstreit mit seinem Arbeitgeber endet: , welch Drahtseilakt es ist, Führungspositionen in Sport und Wirtschaft auszuüben. Die Fallhöhe wird immer größer - und eine persönliche Klage um eine Abfindung zum nationalen Ereignis. Aber dieses Risiko kannte Hörmann ja.

Haben Sie eine Frage oder Anregung an Thomas Weiß? Dann schreiben Sie ihm eine E-Mail an weiss@azv.de.

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